Wladimir Putin: Schattenflotte, Drohnen, Front-Chaos – Russland unter massivem Druck

Die Ukraine meldet Angriffe auf Putins Schattenflotte. Auch ein abgestürzter Kampfjet und umstrittene Aussagen von Putins Verbündeten sorgten für Schlagzeilen. Das sind die Putin-News der Woche.

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Wladimir Putin: Russland im Krisenmodus – Angriffe und neue Probleme häufen sich (Foto) Suche
Wladimir Putin: Russland im Krisenmodus – Angriffe und neue Probleme häufen sich Bild: picture alliance/dpa/Sputnik Kremlin Pool via AP | Alexander Kazakov
  • Ukraine greift Putins Schattenflotte an
  • Drohne tötet fünf Putin-Soldaten
  • Lukaschenko droht "unfähigen" Arbeitern
  • Putin-Verbündeter will Kranke an die Front
  • Su-57 stürzt nahe Moskau ab

Die militärische und politische Lage bleibt für Wladimir Putin angespannt. Die Ukraine meldete in dieser Woche erfolgreiche Angriffe gegen Ziele der russischen Öl- und Schattenflotte. Gleichzeitig sorgten Aufnahmen eines Drohnenangriffs auf russische Soldaten für Aufmerksamkeit. Auch zwei enge Verbündete des Kremls machten mit drastischen Aussagen Schlagzeilen: Während Alexander Lukaschenko mit dem Einsatz "unfähiger" Arbeiter an der Ukraine-Grenze drohte, wurde im russischen Staatsfernsehen sogar über den Fronteinsatz alter und kranker Menschen diskutiert.

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Ukraine greift Putins Schattenflotte und Ölinfrastruktur an

Die Ukraine hat Russland in dieser Woche nach eigenen Angaben mehrere empfindliche Schläge versetzt. Der ukrainische Geheimdienst SBU berichtete von Angriffen auf drei russische Öllager in der Region Stawropol. Zudem soll auch ein Tanker der sogenannten russischen Schattenflotte attackiert worden sein. Die Schiffe gelten als wichtiger Bestandteil beim Export russischen Öls trotz westlicher Sanktionen. Die Angriffe werden als weiterer Rückschlag für Wladimir Putins Kriegsführung gewertet.

Drohnen spüren Putin-Soldaten in ihrem Versteck auf

Für Aufsehen sorgten zudem Aufnahmen aus dem Ukraine-Krieg, die derzeit in sozialen Netzwerken kursieren. Das Video soll zeigen, wie fünf russische Soldaten, die in einem Unterschlupf Schutz gesucht hatten, von einem ukrainischen Drohnen-Piloten aufgespürt und getötet wurden. Der Angriff wurde von prorussischen Kriegsbloggern aufgegriffen und kommentiert.

Lukaschenko droht "unfähigen" Arbeitern mit Einsatz an der Ukraine-Grenze

Auch Belarus sorgte in dieser Woche für Schlagzeilen. Machthaber Alexander Lukaschenko kündigte an, Arbeitnehmer, die ihre Aufgaben nicht zufriedenstellend erfüllen, künftig für militärische Aufgaben heranziehen zu wollen. Nach seinen Vorstellungen könnten sie bereits nach einer nur siebentägigen Ausbildung an der Grenze zur Ukraine eingesetzt werden.Der Vorstoß verdeutlicht die enge militärische Zusammenarbeit zwischen Minsk und Moskau und löste damit international Kritik aus.

Putin-Verbündeter fordert Einsatz alter und kranker Menschen an der Front

Im russischen Staatsfernsehen sorgte unterdessen ein Vorstoß des Föderationsratsmitglieds Alexej Kondratjew für Empörung. Er sprach sich dafür aus, auch ältere, kranke oder verwundete Freiwillige in den Ukraine-Krieg zu schicken. Der Gesundheitszustand oder das Geschlecht spielten dabei keine Rolle. Die Aussagen werden vor dem Hintergrund anhaltender Personalprobleme der russischen Streitkräfte diskutiert. Berichten zufolge soll es bereits dokumentierte Fälle gegeben haben, in denen körperlich stark eingeschränkte Soldaten an die Front geschickt wurden.

Rätsel um Absturz eines russischen Kampfjets nahe Moskau

Für Schlagzeilen sorgte in dieser Woche auch der Absturz eines russischen Kampfjets vom Typ Suchoi Su-57 nahe Moskau. Die Maschine ging über einem Feld in der Nähe des Dorfes Lutsino nieder. Berichten zufolge konnte sich der Pilot per Schleudersitz retten, nachdem er das Flugzeug zuvor noch von bewohnten Gebieten weggelenkt haben soll. Für Spekulationen sorgt die Ursache des Absturzes: Medienberichten zufolge könnte der Jet während eines Trainingsfluges versehentlich von der eigenen russischen Flugabwehr abgeschossen worden sein. 


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