Blamage für Wladimir Putin: Absturz nahe Moskau - russischer Kampfjet von eigenen Truppen abgeschossen?

Bei einem Dorf nahe Moskau kam es zu einem erschreckenden Zwischenfall: Ein russischer Kampfjet stürzte über einem Feld ab. Der Pilot konnte sich Berichten zufolge retten. Es gibt Gerüchte über einen Abschuss durch die eigene Flugabwehr.

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Wladimir Putin hat einen weiteren Kampfjet verloren. (Foto) Suche
Wladimir Putin hat einen weiteren Kampfjet verloren. Bild: picture alliance/dpa/Sputnik Kremlin Pool via AP | Alexander Kazakov
  • Russischer Kampfjet vom Typ Suchoi Su-57 nahe einem Dorf bei Moskau abgestürzt
  • Pilot konnte sich offenbar per Schleudersitz retten
  • Wurde die Maschine während eines Trainingsflugs von der eigenen Flugabwehr abgeschossen?

Während Wladimir Putin in Russland derzeit offenbar mehrere bei ihm in Ungnade gefallene Personen verhaften lässt, muss der Kremlchef einen weiteren militärischen Rückschlag verkraften. Aktuellen Berichten zufolge stürzte am Donnerstag nahe Moskau ein russischer Kampfjet im Wert von umgerechnet mehr als 40 Millionen Euro ab - mutmaßlich abgeschossen durch die eigenen Streitkräfte.

Russischer Su-57-Kampfjet nahe Moskau abgestürzt

Wie das britische Boulevardblatt "The Sun" schreibt, schlug die Maschine vom Typ Suchoi Su-57 im Dorf Lutsino ein, wobei der Pilot das havarierte Flugzeug offenbar bewusst von bewohnten Gebieten weglenkte, bevor er im letzten Moment den Schleudersitz betätigte. "Das Flugzeug stürzte ab, und daneben ging ein Fallschirm nieder", berichtete ein Anwohner. "Es passierte praktisch direkt vor unseren Augen. Er ist definitiv ausgestiegen, aber ob er überlebt hat, weiß ich nicht. "Die kremlnahen Telegram-Kanäle Mash und Baza meldeten übereinstimmend, dass der Pilot den Absturz überlebt habe und sich rechtzeitig habe retten können.

Spekulationen über Abschuss durch eigene Flugabwehr

Bilder zeigen, dass der Tarnkappenjet auf einem Feld explodierte. Es entstand eine riesige schwarze Rauchwolke. Der Absturz ereignete sich laut offiziellen Angaben während eines Trainingsflugs. Die russischen Behörden eröffneten inzwischen ein Strafverfahren wegen "Verstößen gegen Flugregeln oder deren Vorbereitung". In russischen Telegram-Kanälen wird jedoch spekuliert, dass die eigene Flugabwehr den rund 40 Millionen Euro teuren Jet versehentlich abgeschossen haben könnte. Hintergrund der Vermutung: Die anhaltenden ukrainischen Drohnenangriffe auf russisches Territorium haben die Luftverteidigung offenbar in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt. Der kremlnahe Telegram-Kanal Romanov Light forderte, dass "den lokalen Luftabwehrkräften eine ganze Menge Fragen gestellt werden sollten".

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