Donald Trump: Das denken Amerikaner wirklich über den US-Präsidenten
Eine neue Umfrage zeichnet ein düsteres Bild für Donald Trump: Die Mehrheit der Amerikaner verbindet den US-Präsidenten mit einem besonders negativen Begriff. Auch seine Zustimmungswerte geraten weiter unter Druck.
Erstellt von Mia Lada-Klein - Uhr
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- Mehrheit der US-Bürger beschreibt Trump als "gefährlich"
- Neue Umfrage zeigt sinkende Zustimmungswerte des Präsidenten
- Zwischenwahlen könnten für die Republikaner zur Herausforderung werden
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Die Stimmung gegenüber Donald Trump scheint sich weiter einzutrüben. Immer mehr Amerikaner und auch bisher treue Wähler wenden sich vom US-Präsidenten ab. Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass viele US-Bürger den Präsidenten äußerst kritisch sehen. Besonders ein Begriff wird von den Befragten immer wieder genannt und könnte für Trump mit Blick auf die Zwischenwahlen zum Problem werden.
Neue Umfrage zeichnet kritisches Bild von Donald Trump
Rund anderthalb Jahre nach Beginn seiner zweiten Amtszeit hat das Meinungsforschungsinstitut YouGov Amerikaner gefragt, welche Eigenschaften sie spontan mit Donald Trump verbinden. Das Ergebnis fällt für den US-Präsidenten überwiegend negativ aus. Am häufigsten wurde Trump mit dem Wort "gefährlich" beschrieben, mehr als die Hälfte der Befragten entschied sich für diesen Begriff. Ebenfalls häufig fielen Bezeichnungen wie "korrupt", "rassistisch" oder "realitätsfern".
Auch positive Eigenschaften werden Trump zugeschrieben
Die Umfrage zeigt jedoch kein ausschließlich negatives Bild. Ein beachtlicher Teil der Befragten verbindet den Republikaner weiterhin mit positiven Eigenschaften. So bezeichneten ihn viele Teilnehmer als "ehrlich", andere als "inspirierend" oder "intelligent". Dabei zeigt sich ein deutliches parteipolitisches Muster: Anhänger der Republikaner bewerten Trump überwiegend positiv, während Wähler der Demokraten deutlich kritischere Begriffe verwenden.
Sinkende Zustimmungswerte belasten den Präsidenten
Neben den persönlichen Einschätzungen wurden auch Trumps politische Zustimmungswerte erfasst. Demnach befindet sich der Präsident aktuell im Minusbereich. Sein Netto-Zustimmungswert liegt laut der Umfrage deutlich unter den Werten, die er zum vergleichbaren Zeitpunkt seiner ersten Amtszeit erreichte. Als Gründe für die schlechte Bewertung werden unter anderem mehrere kontrovers diskutierte Themen genannt. Dazu zählen der Umgang mit der Einwanderungspolitik, die Debatte um die Epstein-Akten sowie außenpolitische Entscheidungen.
Mehrheit kritisiert Trumps Politik
Besonders bei den Themen Einwanderung und gesellschaftlicher Zusammenhalt fällt das Urteil der Befragten kritisch aus. Eine Mehrheit lehnt Trumps Kurs in der Migrationspolitik ebenso ab wie sein Vorgehen bei Fragen der Beziehungen zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen.
Etwas besser schneidet der Präsident beim Thema Kriminalität ab. Zwar überwiegt auch hier die Kritik, dennoch erhält Trump in diesem Bereich vergleichsweise höhere Zustimmungswerte als bei anderen politischen Themen.
Trump verweist auf sinkende Mordrate
Der US-Präsident selbst hebt dagegen vor allem Erfolge bei der Kriminalitätsbekämpfung hervor. Tatsächlich verweisen Statistiken "Daily Express" zufolge auf einen deutlichen Rückgang der Mordrate in den vergangenen Jahren. Experten weisen jedoch darauf hin, dass dieser Fortschritt nicht mit Trump in Verbindung steht.
Blick von Donald Trump richtet sich auf die Zwischenwahlen
Die aktuellen Umfragewerte könnten auch politische Folgen haben. Traditionell verliert die Partei des amtierenden Präsidenten bei den Zwischenwahlen häufig Sitze im Kongress.
Auch CNN-Datenanalyst Harry Enten sieht trotz leichter Vorteile für die Demokraten keinen Selbstläufer. Er sprach von einem "Warnsignal", weil der derzeitige Vorsprung geringer ausfalle als vor früheren erfolgreichen Zwischenwahlen. Ob sich die kritische Stimmung gegenüber Donald Trump bis zu den kommenden Wahlen weiter verstärkt oder wieder dreht, dürfte entscheidend für die politische Entwicklung in den USA sein.
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mlk/news.de
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