Berlin: Bilger will hohe Beteiligung bei Sitzung der Unionsfraktion

Für die Abgeordneten von CDU und CSU hat die Sommerpause gerade angefangen - da sollen sie zurück nach Berlin. Die Fraktionsspitze setzt auf eine hohe Beteiligung bei der Wahl des Spahn-Nachfolgers.

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Das Berliner Reichstagsgebäude und die Spree. Aktuelle Nachrichten aus und über Berlin hier auf news.de. (Foto) Suche
Das Berliner Reichstagsgebäude und die Spree. Aktuelle Nachrichten aus und über Berlin hier auf news.de. Bild: Adobe Stock / neirfy

Für die Sondersitzung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zur Wahl eines neuen Vorsitzenden wünscht sich deren Erster Parlamentarischer Geschäftsführer Steffen Bilger eine hohe Beteiligung der Abgeordneten. "Für den neuen Fraktionsvorsitz braucht es ein starkes Mandat", sagte der CDU-Politiker dem Nachrichtenportal t-online. "Deshalb gehe ich davon aus, dass viele Kolleginnen und Kollegen an der Sonderfraktionssitzung teilnehmen, trotz sitzungsfreier Zeit. Eine hohe Beteiligung ist ein wichtiges Zeichen der Geschlossenheit und der Verantwortung unserer Fraktion."

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion zählt 208 Abgeordnete. Sie sollen aus der Sommerpause zurück nach Berlin kommen und am kommenden Mittwoch in einer Sondersitzung einen Nachfolger für den bisherigen Fraktionschef Jens Spahn wählen. Er war zurückgetreten, nachdem er und sein Ehemann Daniel Funke mit Hilfe einer Leihmutter in den USA ein Kind bekommen hatten. Mit dem Rückzug reagierte Spahn auf die scharfe Kritik auch innerhalb der Union an seinem Verhalten. In Deutschland ist Leihmutterschaft verboten.

Rückreisen aus dem Urlaub im Ausland muss Fraktion bezahlen

Die Sondersitzung könnte die Fraktion finanziell belasten. Für eine Anreise im Inland können Abgeordnete ihre kostenlose Bahncard 100 der Deutschen Bahn verwenden. Auch die Kosten für Inlandsflüge werden nach Angaben der Bundestagsverwaltung gegen Nachweis erstattet. Anreisen nach Berlin aus dem Ausland müssten dagegen von der Fraktion bezahlt werden.

Müsste dagegen das ganze Parlament zu seiner Sondersitzung zusammenkommen, weil im Zuge eines größeren personellen Umbaus neue Minister zu vereidigen wären, würde der Bundestag auch die Kosten für Anreisen aus dem Ausland tragen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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