Michelle Obama: 12-minütige Schimpftirade – Journalistin feuert gegen die Obamas
In einer beispiellosen Schimpftirade ließ die konservative US-Moderatorin Megyn Kelly ihren Unmut über die ehemalige First Lady Michelle Obama freien Lauf. Sie sei an Peinlichkeit schlicht nicht zu überbieten. Aber warum eigentlich?
Erstellt von Ines Fedder - Uhr
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- Megyn Kelly legt los – minutenlange Schimpftirade über Michelle Obama
- Ex-First-Lady eine Narzisstin? Ihre "Inszenierung" stößt auf massive Kritik
- Auch Barack Obama bleibt nicht verschont - konservative US-Moderatorin teilt aus
Die konservative US-Moderatorin Megyn Kelly hat sich am Montag in einer knapp zwölfminütigen Schimpftirade gegen die ehemalige First Lady Michelle Obama vergangen, wie unter anderem der "Daily Beast" berichtet. In ihrer Sendung "The Megyn Kelly Show" warf die 55-Jährige Michelle Obama vor, vor Narzissmus nur so zu triefen und sich permanent als Opfer zu inszenieren - eine beispiellose Abrechnung mit der ehemaligen First Lady.
Narzissmusvorwurf gegen Michelle Obama
Auslöser war ein Interview, in dem die 62-jährige Obama über die mediale Berichterstattung zu ihren ersten öffentlichen Auftritten sprach und sich selbst als begabte Rednerin bezeichnete. Kelly reagierte darauf mit demonstrativem Augenrollen und den Worten: "Oh mein Gott, sie trieft vor Narzissmus. Könntest du wenigstens ein bisschen Bescheidenheit vortäuschen? Du bist mir peinlich."
"Du bist eigentlich gar nicht so gut"
Obama hatte in dem Interview ihre eigenen rednerischen Fähigkeiten hervorgehoben und betont, sie sei schon immer eine kraftvolle Rednerin gewesen. "Das hat nicht erst jetzt angefangen. Ich war schon immer eine starke Rednerin", so die ehemalige First Lady.
Kelly ließ das nicht gelten. Die frühere Fox-News-Moderatorin attestierte Obama bestenfalls Mittelmaß: "Du bist eigentlich gar nicht so gut. Du bist okay, aber du wirkst auf mich sehr einstudiert und künstlich, wenn ich ehrlich bin. Du sprichst nicht aus dem Herzen."
Auch Michelle Obamas vielbeachteten Auftritt beim Parteitag der Demokraten 2024 bewertete Kelly abfällig. Die Rede habe sie überhaupt nicht berührt, erklärte die konservative Kommentatorin. Obama habe dabei "ein bisschen aufgewärmt und müde" gewirkt.
Ex-First-Lady nur aufs Äußere reduziert?
Besonders ereiferte sich Kelly über Obamas Aussage, die Medien hätten sie auf ihr Äußeres reduziert, statt über den Inhalt ihrer Reden zu berichten. Obama hatte beklagt, so würden Frauen in der Politik behandelt – man mache sie klein, indem man nur über ihr Aussehen spreche.
Auch Barack Obama bleibt nicht verschont
Kelly wies das entschieden zurück: Die Berichterstattung über Mode sei bei Politikerinnen völlig normal und keineswegs herabsetzend. "Bei Männern würde man es genauso machen, wenn sie sich unterschiedlich kleiden würden. Aber das tun sie nicht, sie sehen alle gleich aus", so die Moderatorin. An den Wirbel um Barack Obamas beigefarbenen Anzug 2014 erinnerte sie mit den sarkastischen Worten: "Das war dann wohl unser Rassismus. Hab ich vergessen."
Kelly verwies zudem darauf, dass Obama mehrfach das Cover der "Vogue" zierte und im vergangenen Jahr ihr eigenes Modebuch "The Look" veröffentlichte. Obamas Verhältnis zur Mode-Berichterstattung sei widersprüchlich: "Sie will für ihre Mode bekannt sein, aber nur zu ihren Bedingungen."
Barack Obama: Graue Haare wegen Michelle?
Doch Kelly beließ es nicht bei inhaltlicher Kritik – sie machte auch vor dem Privatleben der Obamas nicht halt. Die Moderatorin behauptete, Barack Obama habe seine vorzeitig ergrauten Haare letztlich seiner Ehefrau zu verdanken. "Das ist es, womit der arme Barack seit 20, 30 Jahren zu kämpfen hat. Kein Wunder, dass der Mann so früh so grau geworden ist", erklärte Kelly.
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ife/bua/news.de/stg
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