Regierung: Wadephul: Behalten uns weitere Schritte gegen Russland vor

Wegen russischer Cyberattacken wird der russische Botschafter in Berlin ins Auswärtige Amt einbestellt. Jetzt äußert sich der Außenminister erstmals dazu.

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Eine Polizeiabsperrung vor einem Streifenwagen (Symbolbild). (Foto) Suche
Eine Polizeiabsperrung vor einem Streifenwagen (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / DABLJU (Symbolbild)

Nach der Einbestellung des russischen Botschafters in das Auswärtige Amt wegen russischer Cyberangriffe hat Außenminister Johann Wadephul weitere Maßnahmen nicht ausgeschlossen. "Wir nehmen Russlands schädliches Verhalten nicht hin", sagte der CDU-Politiker in Brüssel. "Russlands Geheimdienst FSB hat Angriffe gegen Deutschland, die Ukraine und viele weitere EU-Partner zu verantworten." Daher habe er die Einbestellung des russischen Botschafters veranlasst. "Und ich sage ganz klar: Wir behalten uns auch weitere Schritte vor."

Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hatte bereits zuvor die Cyberattacken Russlands in Brüssel öffentlich gemacht. In Deutschland habe eine Cybereinheit des FSB Angriffe gegen staatliche Stellen gerichtet, hieß es in einer Erklärung. Einzelheiten sind bisher nicht bekannt.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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