Donald Trump in der Falle: Iran-Krieg eskaliert in Endlosschleife - Trumps Präsidentschaft in Gefahr?

Donald Trumps Plan für seinen Iran-Krieg hat sich als Falle für den US-Präsidenten entpuppt: Statt Waffenruhe und Friedensverhandlungen eskaliert der Konflikt in einer Endlosschleife. Ein Experte zieht ein wenig schmeichelhaftes Fazit für "The Don".

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Donald Trumps Präsidentschaft könnte vorzeitig vom weiter eskalierenden Iran-Krieg beendet werden, wie ein Experte prognostiziert. (Foto) Suche
Donald Trumps Präsidentschaft könnte vorzeitig vom weiter eskalierenden Iran-Krieg beendet werden, wie ein Experte prognostiziert. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
  • Donald Trump in der Falle: Plan für Iran-Krieg geht nicht auf
  • Trump Iran-Krieg in der Endlosschleife trotz unterzeichneter Absichtserklärung für Friedensverhandlungen
  • Experte zieht Kriegsfazit:"Trump hat die Macht der USA überschätzt"

Der US-Präsident Donald Trump rechnete offenbar mit einem raschen Triumph über den Iran. Die Strategie: Mit der Ausschaltung des obersten Religionsführers Ali Chamenei (†86) sollte das Regime enthauptet werden. Der Republikaner erhoffte sich mit seinem Iran-Krieg eine schnelle Kapitulation des Mullah-Regimes, das Ende des Atomprogramms und möglicherweise einen Aufstand der Bevölkerung.

Donald Trump in der Falle: Plan für Iran-Krieg geht nicht auf

Doch nach 132 Tagen Krieg sitzt der amerikanische Staatschef selbst in der Falle. Sämtliche Ansätze wurden bereits durchgespielt: zwölf Wochen US-Luftangriffe an der Seite Israels, eine Feuerpause, eine gemeinsame Absichtserklärung für Friedensgespräche und sogar gelockerte Sanktionen. Das ernüchternde Ergebnis laut "Bild": Der Konflikt beginnt praktisch wie in einer Endlosschleife gefangen von vorn.

US-Präsident hängt im "Sumpf" fest und schwankt zwischen Lob und Beschimpfungen

Die amerikanischen Streitkräfte haben in zwei aufeinanderfolgenden Nächten insgesamt 170 Ziele im Iran bombardiert. Teheran reagierte mit Raketenangriffen auf US-Militärstützpunkte in der Golfregion. Inmitten dieser Eskalation schwankt Trump in seiner Rhetorik extrem. Den neuen iranischen Machthaber Modschtaba Chamenei (56), Sohn des getöteten Religionsführers, bezeichnete er zunächst als "rational". Kurz darauf beschimpfte er dieselbe Führung als "Abschaum" und Lügner, auf deren Wort kein Verlass sei. Dieses Muster zieht sich durch den gesamten Konflikt: Auf aggressive Drohungen von Seiten Donald Trumps folgen regelmäßig versöhnliche Signale für eine diplomatische Lösung. Experten bezeichnen diesen erratischen Kurs als typisch für festgefahrene Kriege, die Amerikaner "Quagmire", also Sumpf oder Morast, nennen – vergleichbar mit Vietnam oder dem Irakkrieg.

Trumps Iran-Krieg ist festgefahren - Straße von Hormus erneut blockiert

US-PräsidentTrump steht nun vor einem brisanten Problem, das vor Kriegsbeginn gar nicht existierte. Die strategisch wichtige Meerenge von Hormus ist offenbar erneut blockiert. Nach iranischen Attacken gelang am Morgen des 9. Juli 2026 lediglich zwei Tankern die Durchfahrt durch diese zentrale Ölroute. Ursprünglich hatte der US-Präsident mit seinem Militäreinsatz verhindern wollen, dass der Iran eigene Atomwaffen entwickelt. Stattdessen muss er jetzt zusätzlich um die Sicherheit der Schifffahrtswege kämpfen.

Die Situation belastet auch Washingtons Beziehungen zu verbündeten Staaten in der Region erheblich. Die Golfstaaten reagieren zunehmend verärgert auf die iranischen Vergeltungsschläge und die Behinderung des Ölhandels. Trumps gesamte Nahostpolitik gerät durch den festgefahrenen Konflikt unter massiven Druck.

Experte zieht ernüchterndes Fazit: Iran-Krieg wird Trumps Präsidentschaft versenken

Der festgefahrene Konflikt entwickelt sich für den US-Präsidenten auch innenpolitisch zum Desaster. "Trump hat die Macht der USA überschätzt, den Iran unterschätzt – und erwartet, Teheran werde einknicken wie zuvor Venezuela", analysiert der Politikwissenschaftler Scott Erb gegenüber "Bild". Die anfänglichen Drohgebärden seien Ausdruck dieser Fehleinschätzung gewesen. Die Konsequenzen treffen amerikanische Bürger direkt: Der unbeliebte Krieg lässt die Preise steigen. "Dieser Krieg könnte tatsächlich Trumps Präsidentschaft versenken und ihn zur lahmen Ente machen", prognostiziert Erb. Fallende Umfragewerte bestätigen diese Einschätzung bereits.

Selbst in den eigenen Reihen bröckelt die Unterstützung – Republikaner stellen sich zunehmend gegen ihren Präsidenten. Ex-Militärgeheimdienstler Michael Pregent formuliert die zentrale Befürchtung: "Die größte Gefahr ist, dass dieser Krieg am Ende für nichts geführt wurde."

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