Donald Trump: Ex-Unterstützer geht auf den US-Präsidenten los – "Er hat es vermasselt"

Joe Rogan gehörte einst zu Donald Trumps prominenten Unterstützern. Nun erhebt der Podcaster schwere Vorwürfe gegen den US-Präsidenten und spricht wegen des Iran-Kriegs von großer Enttäuschung.

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Ex-Unterstützer Joe Rogan geht auf Distanz – Podcaster wirft Trump Wortbruch im Iran-Konflikt vor Bild: picture alliance/dpa/Pool EPA | Filip Singer
  • Joe Rogan wirft Donald Trump einen Bruch seines zentralen Wahlversprechens vor
  • Der Podcaster erklärt, viele Konservative seien über den Iran-Krieg "entsetzt"
  • Rogan hatte Trump noch im Präsidentschaftswahlkampf 2024 öffentlich unterstützt

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Joe Rogan gehörte im US-Wahlkampf 2024 zu den prominenten Stimmen, die Donald Trump öffentlich unterstützten. Nun schlägt der kontroverse Podcaster deutlich kritischere Töne an. Im Mittelpunkt seiner Vorwürfe steht der Iran-Konflikt, der nach seiner Ansicht im Widerspruch zu einem der wichtigsten Wahlversprechen des US-Präsidenten steht.

Joe Rogan rechnet mit Donald Trumps Iran-Kurs ab

In einer aktuellen Folge seines Podcasts sprach Rogan mit dem britischen Politiker Rupert Lowe über die militärische Eskalation im Nahen Osten. Dabei machte der Moderator keinen Hehl daraus, dass er den Kurs der US-Regierung für einen schweren Fehler hält.

Seiner Einschätzung nach hätten viele konservative Wähler Trump gerade deshalb unterstützt, weil dieser angekündigt habe, die USA aus neuen Kriegen herauszuhalten. Der aktuelle Konflikt sorge deshalb für große Enttäuschung innerhalb seines politischen Lagers.

"Diesen Krieg wollte kein Konservativer."

Rogan ergänzte, dass die Mehrheit der Menschen den Konflikt ablehne und viele Anhänger des Präsidenten sich von dessen Entscheidungen überrumpelt fühlten.

"Die meisten Menschen sind entsetzt."

Joe Rogan: "Donald Trump hat es vielleicht vermasselt"

Der Podcaster ging laut "Daily Beast" sogar noch einen Schritt weiter und stellte infrage, ob Trump mit seinem Vorgehen eines seiner zentralen Wahlversprechen gebrochen habe. Rogan deutete an, dass der Präsident damit politisches Vertrauen verspielen könnte.

"Er hat es vielleicht vermasselt."

Gesprächspartner Rupert Lowe zeigte sich ebenfalls skeptisch und erklärte, es sei schwer zu erkennen, welchen konkreten Nutzen der Krieg bislang gebracht habe. Gleichzeitig verwies er auf die Unterstützung des Iran für Gruppen wie Hamas und Hisbollah.

Kritik begleitet Donald Trump bereits seit Wochen

Die jüngsten Aussagen sind nicht Rogans erste öffentliche Kritik am Präsidenten. Bereits kurz nach Beginn des Konflikts hatte er Trumps Vorgehen als "wahnsinnig" bezeichnet und erklärt, viele Menschen fühlten sich von ihm verraten. Schon im Frühjahr hatte er überrascht erklärt, er könne kaum glauben, dass Trump einen neuen Krieg begonnen habe.

Trotz der deutlichen Kritik äußerte sich Rogan in anderen Zusammenhängen weiterhin positiv über Trump. So lobte er dessen UFC-Veranstaltung im Weißen Haus als typisch amerikanisch und typisch für den Präsidenten. Seine widersprüchlichen Einschätzungen sorgen deshalb immer wieder für Diskussionen unter seinen Zuhörern.

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