Eric Trump: Bitcoin-Crash - Präsidentensohn verliert 600 Millionen in 10 Monaten
Eric Trumps lobte den Aufwärtstrend seiner Bitcoin-Firma. Einen Tag später stürzte das Unternehmen in die Krise. Es hat in zehn Monaten mehr als 95 Prozent seines Wertes eingebüßt.
Erstellt von Sabrina Böhme - Uhr
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- Die Bitcoin-Geschäfte laufen für Eric Trump schlecht
- American Bitcoin verliert 95 Prozent seines Börsenwertes
- Donald Trumps Sohn verliert 600 Millionen Dollar
Die Bitcoin-Geschäfte laufen für Eric Trump derzeit nicht gut. Das Unternehmen American Bitcoin, das der Präsidentensohn mitgründete und in dem er als Leiter der Strategieabteilung arbeitet, hat einen dramatischen Absturz erlebt. Seit dem Höchststand im September vergangenen Jahres verlor die Firma mehr als 95 Prozent ihres Börsenwertes, wie "Bloomberg" berichtet.
Eric Trump verliert mit Bitcoin-Firma 600 Millionen in zehn Monaten
Für den Sohn des US-Präsidenten bedeutet dieser Einbruch einen persönlichen Verlust von über 600 Millionen Dollar innerhalb von nur zehn Monaten. Am Mittwoch (8. Juli) fiel der Aktienkurs auf ein historisches Tief. Der Börsengang im vergangenen Jahr hatte noch ganz andere Erwartungen geweckt – nun kämpft die Firma ums Überleben am Kapitalmarkt.
Erst sprach Eric Trump vom Aufschwung, dann folgte die Krypto-Krise
Einen Tag zuvor lobte er auf der Plattform X noch den Aufschwung. "Ich freue mich riesig, bekannt geben zu dürfen, dass American Bitcoin die 8.000-BTC-Marke geknackt hat", schrieb er. Obwohl es Preisschwankungen am Kryptomarkt gab, sprach er davon, dass sich die Firma von anderen abhebe. Im ersten Quartal betrug die Gewinnmarge 52 Prozent und sie konnten die Kassenbestände aufstocken. "Der Aufwärtstrend hält an", beendete er seinen Beitrag.Die Grundidee des Unternehmens war simpel: Durch den Besitz und das Schürfen von Bitcoin sollte Geld verdient werden. Stattdessen steckt die Firma nun tief in einer Krise. Erich Trump erlebt diese Lage nicht zum ersten Mal. Bereits im Dezember 2025 stürzte die American-Bitcoin-Aktie ab.
Thrilled to announce American Bitcoin crossing the 8,000 BTC mark! ????????
— Eric Trump (@EricTrump) July 7, 2026
Even with crypto market volatility, I want to reiterate how we continue to differentiate ourselves, mining at a 52% profit margin in Q1 and continually adding to our treasury, all while maintaining one of the… pic.twitter.com/u7KWeaUjYO
Die Lage wurde in dieser Woche so prekär, dass American Bitcoin zu einer drastischen Maßnahme greifen musste. Das Unternehmen führte einen Reverse-Aktiensplit durch, bei dem jeweils 15 Anteilsscheine zu einem einzigen zusammengelegt wurden. Dieser Schritt war notwendig, um die Mindestanforderungen für eine Notierung an der Nasdaq-Börse weiterhin zu erfüllen.
Trump-Sohn hält nicht mit der Konkurrenz stand
Der Niedergang von Eric Trumps Unternehmen fällt in eine Zeit, in der andere Bitcoin-Mining-Firmen einen völlig anderen Kurs einschlugen. Während Investoren ihr Interesse zunehmend auf künstliche Intelligenz verlagerten und der Bitcoin-Kurs einbrach, reagierten Wettbewerber wie Riot Platforms und MARA Holdings geschickt: Sie vermieteten ihre Rechenkapazitäten an KI-Unternehmen – und ihre Aktienkurse stiegen.
American Bitcoin wählte einen anderen Weg. Das Unternehmen setzte darauf, Bitcoin während des Abschwungs anzuhäufen, in der Hoffnung, dass sich diese Strategie langfristig auszahlen würde. Bislang ist diese Wette nicht aufgegangen.
"Haltet einfach durch" – Eric Trump bleibt stur
Trotz des verheerenden Kursverfalls weigert sich Eric Trump, seine Bitcoin-Bestände abzustoßen. Bei einer Krypto-Konferenz in Las Vegas im April appellierte er an die Anleger: "Haltet einfach durch, Leute. Haltet einfach durch."
Donald Trump ist erfolgreicher im Krypto-Geschäft als seine Söhne
Neben Eric Trump ist auch sein Bruder Donald Trump Jr. als Berater für American Bitcoin tätig. Ihr Vater, US-Präsident Donald Trump, fuhr im vergangenen Jahr deutlich erfolgreicher im Krypto-Geschäft: Er nahm laut "Bloomberg" über 1,4 Milliarden Dollar mit digitalen Währungen ein.
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bos/news.de/stg
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