Donald Trump: Trump äußert auch bei Nato-Gipfel Unmut über Europäer

Ein zentrales Ziel beim Nato-Gipfel ist es, Geschlossenheit zu demonstrieren. Im Fokus dabei: US-Präsident Trump. Doch kaum ist er in Ankara eingetroffen, geht er mehrere Verbündete an.

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Donald Trump bei einer Rede. (Foto) Suche
Donald Trump bei einer Rede. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon

US-Präsident Donald Trump hat auch am Rande des Nato-Gipfels in der Türkei seiner Verärgerung über einige europäische Nato-Verbündete Luft gemacht. "Ich war sehr enttäuscht von der Nato", sagte er kurz nach seiner Ankunft in Ankara bei einem Treffen mit dem Gastgeber, dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. Kurz darauf bekräftige er seine zuletzt immer wieder vorgebrachte Kritik, dass europäische Partner die USA im Iran-Krieg hängen gelassen hätten. Explizit erwähnte er dabei Großbritannien, Italien, Deutschland und Frankreich.

Gleich zu Beginn des Gipfels gefährdet Trump damit das für die Verbündeten wichtige Signal der Geschlossenheit. Für die Abschreckungsfähigkeit des Verteidigungsbündnisses ist es zentral, dass die 32 Mitgliedsstaaten Einigkeit demonstrieren. Der US-Präsident hatte zuletzt immer wieder seinem Unmut über einige europäische Verbündete Luft gemacht - und so Sorgen befeuert, er könnte auch auf dem Nato-Gipfel für einen Eklat sorgen.

Spannungen nahmen während Iran-Kriegs zu

Trumps zentraler Vorwurf lautete auch in den vergangenen Wochen, die europäischen Partner hätten die USA im Krieg gegen den Iran nicht ausreichend unterstützt. Dabei ging es unter anderem um Stützpunkte, Überflugrechte und eine mögliche Rolle bei der Sicherung der Straße von Hormus. Auch Kritik am US-Vorgehen im Iran, wie sie etwa Bundeskanzler Friedrich Merz geäußert hatte, verärgerte Trump.

Für den US-Präsidenten hat Loyalität einen zentralen Stellenwert - ob seitens seiner Kollegen im Inland oder seiner Verbündeten im Ausland. Auf die Frage, was er sich von Alliierten wünsche, sagte Trump jüngst: "Ich will einfach nur ihre Loyalität".

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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