Boris Pistorius News: AfD-Co-Chef Chrupalla nennt Pistorius "Kriegsminister"

Der AfD-Co-Chef warnt erneut vor einer Eskalation mit Russland. Neue Hilfen für die Ukraine lehnt er ab - auch wegen Problemen in Deutschland.

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Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) blickt am Rande eines Interviews in die Kamera des Fotografen. (Foto) Suche
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) blickt am Rande eines Interviews in die Kamera des Fotografen. Bild: picture alliance/dpa | Kay Nietfeld

Der AfD-Co-Chef Tino Chrupalla hat Verteidigungsminister Boris Pistorius als "Kriegsminister" bezeichnet. Mit Blick auf den Konflikt mit Russland sagte Chrupalla im RTL/ntv Frühstart: "Ich sehe die Eskalation auch von Herrn Pistorius." Der spreche davon, dass Deutschland kriegstüchtig werden müsse. "Kriegstüchtig heißt, man möchte in einen Krieg ziehen und man möchte weiter miteskalieren."

Er habe große Sorge, dass Deutschland in den Konflikt mit Russland weiter hineingezogen werde. "Ich sehe keine Bemühung dieser Bundesregierung, diesen Krieg in der Ukraine endlich zu beenden, an dem wir uns mittlerweile ja nicht nur mit Geld beteiligen."

Pistorius hatte in der Vergangenheit immer wieder erklärt, es gehe darum, einen Verteidigungskrieg führen zu können, wenn man angriffen werde. In einer Militärstrategie, die das Verteidigungsministerium im April vorgelegt hat, wird Russland als Hauptbedrohung beschrieben.

Kritik an Ukraine-Hilfen

Chrupalla sprach sich mit Blick auf den Nato-Gipfel in Ankara gegen geplante Milliarden-Hilfen für die von Russland angegriffene Ukraine aus. Es sei falsch, immer weiter Geld in die Ukraine zu pumpen, sagte Chrupalla im RTL/ntv Frühstart. "Nochmal, wir haben viele wirtschaftliche Probleme in Deutschland, wir haben Probleme, was den Sozialstaat angeht, und die Gelder fließen fast nur eins zu eins in die Rüstungsausgaben. So kann es nicht weitergehen."

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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