Donald Trump: Trump zündet "Grönland-Bombe" vor Nato-Gipfel
Donald Trump sorgt kurz vor dem Nato-Gipfel erneut für internationale Spannungen: Trotz massiver Kritik hält der US-Präsident an seinen Plänen fest, Grönland unter amerikanische Kontrolle zu bringen.
Erstellt von Sarah Baumann-Rüster - Uhr
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- Donald Trump hält kurz vor dem Nato-Gipfel an Ansprüchen auf Grönland fest
- Ein hochrangiger US-Beamter bezeichnet einen Erwerb als einzige Lösung für die Sicherheit
- Nato steht erneut vor einer Belastungsprobe durch den Streit
Donald Trump macht Ernst: USA beharren vor Nato-Gipfel auf Grönland-Übernahme als einzige Lösung
Kurz vor dem Nato-Gipfel in der Türkei an diesem Dienstag und Mittwoch bekräftigt Washington seine Ansprüche auf die dänische Arktisinsel. Ein hochrangiger US-Regierungsbeamter erklärte gegenüber Journalisten, der Erwerb Grönlands sei aus amerikanischer Sicht derzeit der einzige gangbare Weg. "Wir sind nach wie vor der Ansicht, dass dies der beste Weg ist, den Verteidigungsbedarf der Nato in Bezug auf Grönland zu decken", zitiert "Focus Online" den Beamten.
Als Begründung führte er verstärkte Marineaktivitäten in der Region an. US-Präsident Donald Trump strebe eine dauerhafte Lösung für die Sicherheitslage an. Gleichzeitig würden auch andere Optionen geprüft, deren Details jedoch offenblieben.
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Trumps Drohungen erschütterten das Nato-Bündnis
Bereits zu Jahresbeginn hatte der US-Präsident mit seinen offenen Übernahmeplänen für die strategisch bedeutsame Insel für Entsetzen gesorgt. Trump drohte damals sogar mit dem Einsatz militärischer Mittel und kündigte Strafzölle gegen Deutschland sowie andere europäische Staaten an, sollten diese einem Verkauf nicht zustimmen.
Diese Ankündigungen brüskierten nicht nur Dänemark als Nato-Partner, sondern warfen auch grundlegende Fragen zur Einheit des westlichen Verteidigungsbündnisses auf. Die Bündnistreue innerhalb der größten Militärallianz der Welt stand plötzlich zur Debatte. Letztlich nahm Trump sowohl die Militärdrohungen als auch die Zollankündigungen zurück – an seinen Ansprüchen auf Grönland hielt er jedoch fest.
Dänemark und Grönland weisen US-Annexion zurück
Die Regierungen in Dänemark und Grönland weisen eine Annexion durch die Vereinigten Staaten weiterhin entschieden zurück. Dennoch haben beide Seiten inzwischen Verhandlungen mit der Trump-Administration aufgenommen. Ziel ist es, einen Kompromiss zu finden, der die amerikanischen Sicherheitsbedenken berücksichtigt, ohne die Souveränität des Territoriums aufzugeben.
Trumps Argumentation lautet, dass Grönland ohne amerikanische Kontrolle nicht vor russischen und chinesischen Ambitionen geschützt werden könne – und damit auch die USA selbst gefährdet seien. Wie ein möglicher Kompromiss aussehen könnte, bleibt bislang unklar.
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sba/news.de/stg
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