Donald Trump: "Beschämend, Amerikaner zu sein" – Comedian zerreißt UFC-Spektakel des US-Präsidenten
Mit ungewöhnlich deutlichen Worten hat Comedian Larry David das UFC-Event von Donald Trump im Weißen Haus kritisiert. Er sprach von einer "Farce" und und zeigte sich beschämt über die Veranstaltung.
Erstellt von Mia Lada-Klein - Uhr
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- Larry David bezeichnete Trumps UFC-Gala im Weißen Haus als "Farce"
- Im Interview mit "Variety" sagte der Comedian, er habe sich "geschämt, Amerikaner zu sein"
- Das Weiße Haus wies die Kritik scharf zurück und verteidigte das Event als historischen Erfolg
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Comedian Larry David hat mit scharfer Kritik auf die von Donald Trump veranstaltete UFC-Gala im Weißen Haus reagiert. Im Gespräch mit dem Branchenmagazin "Variety" anlässlich der Premiere seiner neuen HBO-Serie "Life, Larry and the Pursuit of Unhappiness" sprach der 79-Jährige ungewöhnlich offen über das Spektakel und machte deutlich, wie wenig er davon hält.
Als er auf die Veranstaltung angesprochen wurde, fand David klare Worte: "Es war eine Farce." Anschließend legte er nach: "Es war beschämend. Ich habe mich geschämt, Amerikaner zu sein."
Larry David calls Trump’s White House UFC event “a travesty”:
— Republicans against Trump (@RpsAgainstTrump) June 24, 2026
“I was embarrassed to be an American.” pic.twitter.com/n91HB73O1M
Die Aussagen sorgen in den USA für Aufmerksamkeit, weil David ansonsten eher selten ausführlich über aktuelle politische Ereignisse spricht. Umso bemerkenswerter ist seine deutliche Reaktion auf die von Trump organisierte Veranstaltung.
UFC Freedom 250 lockte Tausende Besucher an
Die umstrittene Veranstaltung "UFC Freedom 250" wurde im Rahmen der Feierlichkeiten zum 250-jährigen Bestehen der Vereinigten Staaten ausgetragen. Gleichzeitig fiel das Event in die Zeit rund um Donald Trumps 80. Geburtstag. Nach Angaben aus Washington kamen rund 4.300 Besucher zu der Veranstaltung. Darunter befanden sich auch etwa 1.200 aktive Angehörige des US-Militärs. Für das Rahmenprogramm sorgten die Marineband und Country-Star Zac Brown mit der US-Nationalhymne. Zum Abschluss überflogen die Kunstflugstaffeln Blue Angels der Marine und Thunderbirds der Luftwaffe das Veranstaltungsgelände.
Donald Trump feiert das Spektakel als historischen Erfolg
Während Larry David die Veranstaltung als beschämend bezeichnete, zeigte sich Donald Trump begeistert. Vor seiner Abreise zum G7-Gipfel in Frankreich lobte der US-Präsident die UFC-Gala in höchsten Tönen. "Das war jenseits von allem, was man im Sport je gesehen hat", sagte Trump laut "Fox News" vor Journalisten. Der Republikaner betrachtet das Event als Teil seiner Feierlichkeiten zum 250-jährigen Jubiläum der USA und als Symbol amerikanischer Stärke.
Weißes Haus kontert Kritik mit scharfen Worten
Auf die kritischen Stimmen reagierte das Weiße Haus prompt. Ein Sprecher verteidigte die Veranstaltung gegenüber "Fox News Digital" und bezeichnete sie als außergewöhnlichen Erfolg. "Dies war eines der größten und historisch bedeutsamsten Sportereignisse aller Zeiten", erklärte der Sprecher. Dass Trump die Veranstaltung im Weißen Haus ausgerichtet habe, sei Ausdruck seiner Vision gewesen, das 250-jährige Bestehen der Vereinigten Staaten angemessen zu würdigen. Für Kritiker hatte die Regierung ebenfalls eine Botschaft parat. Wer in dem Event ein Problem sehe, leide an einer "schweren und unheilbaren Krankheit", dem sogenannten "Trump-Wahn", hieß es aus dem Weißen Haus.
Neue HBO-Serie nimmt die US-Geschichte aufs Korn
Larry David äußerte seine Kritik im Rahmen der Vorstellung seiner neuen Serie "Life, Larry and the Pursuit of Unhappiness", die am 26. Juni bei HBO startet.
Die Sketch-Comedy widmet sich satirisch verschiedenen Momenten der amerikanischen Geschichte. Für das Projekt konnte David zahlreiche prominente Gäste gewinnen, darunter Lin-Manuel Miranda, Bill Hader, Kathryn Hahn, Jon Hamm, Henry Winkler, Sean Hayes, Joe Manganiello, Jane Krakowski, Greg Kinnear, Alan Tudyk, Rita Wilson und Jerry Seinfeld.
Mit seinen Aussagen über das Trump-Event hat der Comedian allerdings bereits vor dem Serienstart für Schlagzeilen gesorgt.
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mlk/news.de
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