Magdeburg/Berlin: Reichardt will erneut für AfD-Landesvorstand kandidieren
Trotz heftiger Debatte um ein umstrittenes Foto will Martin Reichardt an der Spitze der AfD Sachsen-Anhalt bleiben. Wie seine Partei auf die Vorwürfe reagiert.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Nach einer Recherche des Politico-Podcasts "Inside AfD" soll Reichardt im Beisein von Parteikollegen den Hitlergruß gezeigt haben. Er selbst weist die Darstellung zurück. "Dieses Foto stellt keinen Hitlergruß dar", sagte er im Bundestag. Entsprechende Unterstellungen verbitte er sich.
Auf dem Bild aus dem Jahr 2020 ist zu sehen, wie Reichardt den linken Arm ausstreckt. Auch Tillschneider ist auf dem Foto. Mehrere Politiker forderten Reichardt zum Rücktritt auf.
Siegmund distanziert sich nicht
Im Juli möchte die AfD in Magdeburg zu einem Landesparteitag zusammenkommen, um ihr 100-Tage-Programm für die Landtagswahl am 6. September zu beschließen. Auch die Wahl des Landesvorstands ist geplant. Reichardt ist seit 2018 Landesvorsitzender.
Auf Nachfrage, wie Spitzenkandidat Ulrich Siegmund das Foto bewertet, teilte die AfD mit, es würden keine Gründe für Distanzierungen vorliegen.
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