Berlin: Wegner lobt Renten-Kompromiss – und drängt auf Steuerreform
Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner sieht in den Rentenreformplänen einen wichtigen Schritt. Er mahnt aber: Auch eine Steuerreform sei nötig – um die Mitte der Gesellschaft zu entlasten.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Die Vorschläge der Rentenkommissionen wie die Einführung einer verpflichtenden Kapitalrente seien ein guter Weg, um das Rentensystem in Deutschland zu stabilisieren.
Wegner drängt auf eine Steuerreform
"Das Konzept muss jetzt insgesamt betrachtet werden, damit wir in Deutschland wieder auf einen guten Weg zu Stabilität und Wachstum kommen", forderte Wegner. "Und wir brauchen jetzt auch eine umfassende Steuerreform, um vor allem die Menschen in der Mitte der Gesellschaft zu entlasten."
Union und SPD wollen die Empfehlungen der Rentenkommission schnell eins zu eins umsetzen, wie Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Sozialministerin Bärbel Bas (SPD) nach Entgegennahme des Abschlussberichts der Kommission ankündigten.
Alle Generationen wären von den 33 Empfehlungen der Kommission betroffen. Das Ziel ist, die gesetzliche Rente auf Jahrzehnte hinaus sicher und bezahlbar machen. Zu den Vorschlägen gehören die Einführung einer "Kapitalrente", die das Rentenniveau stabilisieren und die Anhebung des gesetzlichen Rentenalters, das in den nächsten Jahrzehnten über 67 Jahre hinaus steigen soll. Außerdem soll die Möglichkeit zur sogenannten Frührente eingeschränkt und die Gruppe der Beitragszahler unter anderem auf Selbstständige ausgeweitet werden.
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