Krieg in Nahost: UN: Keine Luftangriffe im Libanon seit Sonntag beobachtet
Ein wenig scheinen die Angriffe zwischen Israel und der Hisbollah zurückzugehen. So beschreibt es auch die UN-Mission im Libanon. Zugleich werden neue Todesopfer gemeldet.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
Suche
Die UN-Mission hat im Krieg Israels mit der Hisbollah im Libanon seit Sonntag keine Luftangriffe, deren "Flugbahnen" oder auch deren Abwehr beobachtet. Es sei das erste Mal seit Beginn des jüngsten Kriegs am 2. März, dass es "mehr als zwei Tage lang keine solchen Aktivitäten" gegeben habe, teilte die Mission Unifil mit.
Der "Rückgang an Gewalt" sei zwar ein gutes Zeichen. Die Blauhelme würden "Verletzungen des Luftraums, militärische Aktivitäten und Einschränkungen bei der Bewegungsfreiheit" aber weiter beobachten. Truppen der UN-Mission seien weiterhin im Einsatz.
Beobachter sprachen von angespannter Ruhe
Die Angriffe am Boden gehen im südlichen Libanon trotz dieser Darstellung offenbar weiter. Die libanesische Nachrichtenagentur NNA berichtete heute, israelische Soldaten hätten dort mit Maschinengewehren auf eine Gruppe von Menschen geschossen. Mindestens zwei Menschen seien getötet worden. Die israelische Armee bestätigte den Angriff und sprach von einer "unmittelbaren Bedrohung" in der Gegend.
Die jüngsten Todesopfer im Libanon folgen auf wenige Tage, in denen die Angriffe zwischen Israel und der Hisbollah ein wenig abzunehmen schienen. Beobachter sprachen in den vergangenen Tagen von einer angespannten Ruhe in dem Konflikt.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
Weitere aktuelle News im Ressort "Politik":
- Erfurt: Anzahl eingereichter Petitionen in Thüringen gestiegen
- Erfurt: Fußfessel soll Frauen besser vor Gewalt schützen
- Wahlen und Umfragen News 2026: Aktuelle Wahltrends und Umfragen im Überblick
- Bündnis Sahra Wagenknecht News 2026: Der Nachrichten-Ticker zur neuen Partei BSW
kns/roj/news.de
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.