Donald Trump: Fieser Trump-Absturz - in diesen Staaten ist er besonders unbeliebt

Neue Umfragewerte zeigen ein überraschendes Ergebnis. Der US-Präsident ist in nahezu allen 50 US-Bundesstaaten absolut unbeliebt - selbst hier, wo traditionell republikanisch gewählt wird. Nur noch 40 Prozent stehen hinter ihm.

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Neue Umfragewerte zeigen: Selbst in republikanisch geprägten Staaten geht es für Donald Trump bergab. (Foto) Suche
Neue Umfragewerte zeigen: Selbst in republikanisch geprägten Staaten geht es für Donald Trump bergab. Bild: dpa/Michael Kappeler
  • Donald Trumps Zustimmungswerte sinken in sämtlichen US-Bundesstaaten
  • Selbst republikanische Hochburgen verzeichnen deutliche Einbrüche
  • Besonders junge Wähler, Unabhängige und Teile der Landbevölkerung wenden sich ab
  • Demokraten liegen bei Kongressumfragen vorne

Donald Trumps Beliebtheit befindet sich im freien Fall – und zwar flächendeckend. Aktuelle Erhebungen des Meinungsforschungsinstituts Civiqs belegen einen bemerkenswerten Trend: In ausnahmslos allen US-Bundesstaaten sind die Zustimmungswerte des Präsidenten seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus im Januar 2025 zurückgegangen.

Umfragen zeigen Donald Trumps Unbeliebtheit - selbst in republikanischen Hochburgen geht es bergab

Besonders alarmierend für das Trump-Lager: Der Abschwung betrifft nicht nur traditionell demokratisch geprägte Regionen wie Kalifornien oder New York, wo der Republikaner ohnehin stets schwach abschnitt. Auch in Kerngebieten seiner Wählerschaft – Bundesstaaten wie Kentucky, Arkansas, Florida und Ohio, die maßgeblich zu seinem Wahlsieg beitrugen – zeigen sich deutliche Einbrüche, wie unter anderem "Metro" berichtet.

Die landesweiten Umfragen zeichnen ein ähnliches Bild: Trumps Zustimmungsrate liegt derzeit bei knapp unter 40 Prozent, während rund 60 Prozent der Befragten seine Amtsführung ablehnen.

Kentucky: Von +23 auf null in anderthalb Jahren

Der Bundesstaat Kentucky verdeutlicht den dramatischen Wandel besonders eindrücklich. Zu Beginn seiner zweiten Amtszeit verfügte Trump im sogenannten Bluegrass State noch über einen Netto-Zustimmungsvorsprung von 23 Prozentpunkten. Dieser Puffer ist mittlerweile nahezu vollständig aufgebraucht – die Werte bewegen sich nun um die Nulllinie.

Ähnliche Entwicklungen lassen sich quer durch das republikanische Amerika beobachten. Wyoming gilt zwar weiterhin als Trumps stärkster Bundesstaat, und auch North Dakota, South Dakota sowie West Virginia verzeichnen noch positive Werte. Allerdings fallen die Abstände deutlich geringer aus als noch vor eineinhalb Jahren.

Die roten Staaten haben sich nicht plötzlich gegen Trump gewandt. Doch die anfängliche Begeisterung über seine Rückkehr an die Macht scheint selbst in grundsätzlich wohlgesinnten Regionen merklich abgekühlt zu sein.

Besonders dramatisch fürs Trump-Lager - Swing States kippen ins Minus

Noch gravierender wirken sich die Verschiebungen in den wahlentscheidenden Bundesstaaten aus. Florida, einst mit einem positiven Netto-Wert von +9 Punkten, steht nun bei -13. Ohio rutschte von +8 auf -14 ab, während Pennsylvania einen Rückgang von -3 auf -17 verzeichnet.

Die Entwicklung in weiteren umkämpften Regionen folgt demselben Muster: Nevada stürzte von ausgeglichenen Werten auf -20, North Carolina verschlechterte sich von null auf -15. Auch Arizona, Wisconsin, Michigan und Georgia weisen allesamt negative Zustimmungsraten für den Präsidenten auf.

Einzeln betrachtet bedeutet keine dieser Zahlen eine politische Katastrophe für Trump. In der Gesamtschau jedoch zeigen sie eine eindeutige Richtung nach unten.

Junge Wähler und Landbevölkerung wenden sich vom US-Präsidenten ab

Besonders düster fallen die Zahlen bei jüngeren Amerikanern aus. In der Altersgruppe der 18- bis 34-Jährigen befürworten lediglich 23 Prozent Trumps Amtsführung, während 71 Prozent diese ablehnen. Auch bei den 35- bis 49-Jährigen überwiegt die Kritik deutlich.

Unabhängige Wähler erweisen sich als ebenso schwer zu überzeugen: Nur 31 Prozent zeigen sich zufrieden, 61 Prozent hingegen nicht. Diese Gruppe gilt als entscheidend für den Ausgang in den Swing States.

Selbst in Trumps einstiger Kernwählerschaft bröckelt die Unterstützung. Laut einer Reuters/Ipsos-Umfrage sank die Zustimmung unter ländlichen Amerikanern von 60 Prozent Anfang 2025 auf nunmehr 50 Prozent. Die Wirtschaftslage könnte ein Grund sein: Nur 31 Prozent der Landbevölkerung bewerten Trumps Umgang mit Wirtschaft und Lebenshaltungskosten positiv.

Demokraten führen bei Kongressumfragen

Bei der Frage nach der künftigen Kontrolle des Kongresses liegen die Demokraten derzeit vorne. Eine NBC-News-Erhebung ermittelte 49 Prozent Unterstützung für eine demokratische Mehrheit gegenüber 44 Prozent für die Republikaner.

Die politische Landkarte der USA hat sich dadurch nicht grundlegend verändert. Trumps stärkste Bundesstaaten bleiben weitgehend dieselben, die ihn seit Jahren unterstützen. Ebenso bilden Hawaii, Vermont, Kalifornien und New York weiterhin feindliches Terrain für den Präsidenten.

Was sich jedoch gewandelt hat, ist sein Spielraum. Staaten, die einst komfortabel pro-Trump erschienen, befinden sich nun deutlich näher an der Kippe. Die Abstände werden von Bundesstaat zu Bundesstaat kleiner – und damit schrumpft auch der Puffer für Fehler, während sich die Aufmerksamkeit langsam auf die nächsten Wahlkämpfe richtet.

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