JD Vance: "Alle aus dem Amt jagen" - heftige Reaktionen nach schockierendem Iran-Statement

US-Vize-Präsident JD Vance äußerte sich nach Beendigung der Iran-Verhandlungen mit einem schockierenden Statement gegenüber der Presse - die Reaktionen auf die millionenschwere Hiobsbotschaft im Netz sind eindeutig.

Von news.de-Redakteurin - Uhr

JD Vance sprach mit einem TV-Sender über eine millliardenschwere Entschädigungszahlung an den Iran. Im Netz sorgen seine Worte für heftige Reaktionen. (Foto) Suche
JD Vance sprach mit einem TV-Sender über eine millliardenschwere Entschädigungszahlung an den Iran. Im Netz sorgen seine Worte für heftige Reaktionen. Bild: dpa/Pool AP/Matt Rourke
  • Vize-Präsidenten spricht über Iran-Verhandlungen - milliardenschwere Entschädigung
  • US-Präsident im Iran-Konflikt gescheitert - heftige Reaktionen auf US-Zugeständnisse
  • Späte Abrechnung: Trump-Regierung wird im Netz böse verspottet

Die USA und der Iran haben sich auf ein Rahmenabkommen verständigt. Das berichtete die Deutsche Presseagentur vor wenigen Tagen. US-Vize-Präsident JD Vance soll am kommenden Freitag in der Schweiz bei einem Treffen zwischen dem Iran und den USA das "Friedensabkommen" unterzeichnen. Zuvor wurde berichtet, welche 14 Punkte der Einigung im Nahost-Konflikt zugrunde liegen.Ein brisanter Punkt des Abkommens sorgt im Netz wenig später für Empörung.

In einem TV-Interview sprach JD Vance über eine milliardenschwere Entschädigungszahlung an den Iran - die Reaktionen der ohnehin schon zahlreichen Kritiker, die der Iran-Konflikt auf den Schirm rief, reichen von Empörung bis hin zu Hohn und Spott für Donald Trump und seine gesamte US-Administration.

JD Vance sorgt mit schockierendem Iran-Statement für Ärger im Netz bei X

Im Gespräch mit dem Sender CBS wurde JD Vance am vergangenen Freitag zugeschaltet. "Die Iraner sagen, dass sie Zugang zu einem 300-Milliarden-Dollar-Rekonstruktionsfonds haben. Ist das wahr oder falsch", fragt der Moderator. Und Vance Antwort ist ziemlich eindeutig. "Das ist genau die Art von Sache, zu der sie Zugang haben könnten, solange sie ihren Teil der Verpflichtung erfüllen", bestätigt der US-Präsident.

Vance warnt vor falscher Darstellung in den iranischen Medien

Das Geld fließe aber nur, wenn die Iraner ihre Nuklear-Programme beenden. Es könne sein, dass iranische Medien ausschließlich darüber sprechen werden, was sie bekommen, ohne darüber zu sprechen, was sie geben, so Vance weiter.

Netzgemeinde rechnet mit Donald Trump nach Iran-Deal ab

Im Netz sorgt das Statement des US-Vizes für Empörung. Unter einem Post bei X mehren sich die hämischen Kommentare:

  • "Was für ein Idiot. Unglaublicher Grad an Dummheit, der letztlich zur Kapitulation führte. Gott stehe uns bei, dunkle Tage stehen uns bevor."
  • "Mathematik scheint für den Trump-Jungen immer noch ein Problem zu sein."
  • "Verdammt gutes Geschäft, das Trump aushandelt – 300 Milliarden Dollar an Zahlungen an den Iran für etwas, das wir hatten, bevor Trump den Krieg gegen den Iran erklärt hat."
  • "Also wir bombardieren sie und geben ihnen dann 300 Milliarden, aber all die Republikaner waren so aufgebracht, als Obama Gelder freigab, die Iran gehörten, und sie nach Katar schickte, um sie zu verteilen? Wtf."
  • "Trump & Co.... Ich kann mir keine Worte hart genug vorstellen, um auszudrücken, wie sehr ich möchte, dass sie alle aus dem Amt gejagt werden."

Vorsitzende der Münchener Sicherheitskonferenz warnt vor Schadenfreude

Auch wenn die Reaktionen im Netz eine eindeutige Sprache sprechen - der Vorsitzende der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger, hat nach dem Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran vor Schadenfreude gegenüber US-Präsident Donald Trump gewarnt. Auch wenn die USA mit dem Krieg "eigentlich erstrebenswerte Ziele" nicht erreicht hätten, sei "jede Schadenfreude abwegig und falsch" sagte Ischinger im RBB-Inforadio.

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/news.de/dpa

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