Donald Trump: Trump schlagartig wie ausgewechselt - plötzlich droht er Wladimir Putin
Was war denn plötzlich mit dem US-Präsidenten los? Donald Trump kündigte beim G7-Gipfel in Frankreich an, die Sanktionen gegen russische Ölexporte wieder in Kraft zu setzen und Wladimir Putin zu Verhandlungen mit der Ukraine zu zwingen.
Erstellt von Tobias Rüster - Uhr
Suche
- Donald Trump überrascht Friedrich Merz beim G7-Gipfel
- Donald Trump droht Wladimir Putin mit Sanktionen
- Donald Trump beeindruckt von Ukraine-Erfolgen gegen Putin
Donald Trump zeigte sich beim G7-Treffen der führenden Industrienationen am Genfer See von einer unerwarteten Seite. Während der Zusammenkunft in der französischen Kurstadt Évian-les-Bainspräsentierte sich der US-Präsident weniger konfrontativ als gewohnt. Das überraschte die anwesenden Staats- und Regierungschefs spürbar. Ist "The Don" nach seinem 80. Geburtstag, der für reichlich Wirbel gesorgt hatte, mit einem Mal milde geworden?
Weitere Artikel über Donald Trump finden Sie unter dem Text.
Donald Trump überrascht Friedrich Merz beim G7-Gipfel
Bundeskanzler Friedrich Merz zeigte sich zumindest sichtlich beeindruckt von der Haltung des US-Präsidenten. Er habe Trump "sehr kooperativ und aufmerksam zuhörend" erlebt, berichtete der CDU-Politiker laut "Bild". Besonders bemerkenswert: Die Aussagen des amerikanischen Staatsoberhaupts zu Russland seien "sehr klar" gewesen. Dabei wirkte der deutsche Kanzler verblüfft über den Ton aus Washington.
Donald Trump droht Wladimir Putin mit neuen Sanktionen
Trump machte deutlich, dass der russische Präsident Wladimir Putin zu neuen Verhandlungen mit der Ukraine bewegt werden solle. Die plötzliche Härte gegenüber Russland galt unter den Teilnehmern als kleine Sensation - zumal Putin und Trump zuletzt noch über die Ukraine-Lage telefoniert hatten. Nach seinem Austausch mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj wandte sich Trump mit einer klaren Forderung an die Öffentlichkeit.
- Russland "sollte ein Abkommen schließen", erklärte der amerikanische Staatschef.
Noch bedeutsamer war jedoch seine anschließende Warnung an den Kreml. Trump drohte damit, die amerikanischen Sanktionen gegen Ölexporte aus Russland erneut in Kraft zu setzen.
- Die Vereinigten Staaten würden "bald in der Lage sein", diesen Schritt zu vollziehen, ließ er verlauten.
Die Brisanz dieser Aussage war allen Anwesenden bewusst: Ausschließlich massiver Druck aus Washington vermag Putin tatsächlich zu beeindrucken. Mit dieser Positionierung signalisierte der US-Präsident eine deutliche Abkehr von seiner bisherigen Zurückhaltung im Ukraine-Konflikt.
Donald Trump beeindruckt von Ukraine-Erfolgen gegen Putin
Die europäischen Staats- und Regierungschefs reagierten laut "Bild" mit Erleichterung auf die neue Positionierung des US-Präsidenten. Trumps Bereitschaft, härter gegen Moskau vorzugehen, erfüllte die G7-Partner mit Genugtuung. Sie hatten lange auf ein deutlicheres Engagement Washingtons gehofft.
Die veränderte Haltung Trumps scheint auf mehreren Faktoren zu beruhen.
- Der amerikanische Präsident zeigte sich offenbar gut informiert über die jüngsten militärischen Fortschritte der Ukraine auf dem Schlachtfeld.
- Berichte über wiederholte Geländegewinne und erfolgreiche Drohnenangriffe gegen russische Truppen hatten offenkundig Eindruck bei ihm hinterlassen.
Besonders das massive finanzielle Engagement der Europäischen Union für Kiew scheint Trump zur Kenntnis genommen zu haben.
- Das umfangreiche Unterstützungspaket über 90 Milliarden Euro, das die EU zur Verfügung stellt, beeindruckte den Präsidenten nach Angaben der "Bild".
Lesen Sie außerdem noch diese Artikel:
- US-Atombomber zerschellt in der Wüste - 8 Tote
- Trump verspottet für sein "Festessen" am Geburtstag
- Lippenleserin enthüllt, was Trump Brigitte Macron ins Ohr flüsterte
- US-Vize wollte Epstein-Geheimnis über Donald Trump verraten
- Symptome unstrittig - Psychologe macht dramatische Diagnose öffentlich
rut/news.de/stg
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.