Donald Trump: US-Präsident sorgt mit Katar-Behauptung für Hohn und Spott

Donald Trump hat beim G7-Gipfel erneut mit einer fragwürdigen Aussage zur Weltkarte für Aufsehen gesorgt. Der US-Präsident behauptete, Katar habe eine direkte Landesgrenze zum Iran und erntete dafür Spott im Netz.

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Donald Trump: US-Präsident sorgt mit falscher Katar-Aussage für Spott im Netz Bild: picture alliance/dpa/dpa-Pool | Michael Kappeler
  • Trump behauptet fälschlicherweise direkte Grenze zwischen Katar und Iran
  • Nutzer reagieren mit Spott und Kritik in sozialen Medien
  • Es ist bereits der nächste Geografie-Patzer des US-Präsidenten

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Donald Trump hat mit einer weiteren Aussage zur Weltkarte für Diskussionen gesorgt. Beim G7-Gipfel äußerte der US-Präsident erneut eine geografisch falsche Behauptung über Katar und den Iran und löste bei Beobachtern erneut Stirnrunzeln aus.

Es ist zudem nicht das erste Mal, dass Trump mit fragwürdigen Aussagen über Ländergrenzen auffällt.

Donald Trump behauptet: Katar grenzt direkt an den Iran

Während eines Treffens mit Katars Emir Tamim bin Hamad Al Thani erklärte Trump vor Reportern, man könne von Katar aus "direkt über die Grenze" in den Iran laufen.

  • "Von Katar aus könnte man buchstäblich zu Fuß in den Iran gehen."

Der US-Präsident behauptete außerdem, Katar befinde sich deshalb in einer besonders gefährlichen Lage. Andere Staaten müssten in den Iran fliegen und Katar hingegen könne das Land angeblich über einen direkten Landweg erreichen.

Tatsächlich ist diese Aussage falsch.

Katar hat keine gemeinsame Grenze mit dem Iran

Der Golfstaat Katar liegt auf einer Halbinsel im Persischen Golf und besitzt lediglich eine Landgrenze zu Saudi-Arabien. Zwischen Katar und dem Iran befindet sich Wasser. Die kürzeste Entfernung zwischen beiden Staaten beträgt über den Persischen Golf hinweg rund 200 Kilometer Luftlinie. Eine direkte Landverbindung existiert nicht.

Auch iranische Medien griffen Trumps Aussage schnell auf. Die staatliche Nachrichtenagentur IRNA veröffentlichte einen Ausschnitt der Szene sowie eine Karte zur geografischen Einordnung.

Fehler von Donald Trump sorgt erneut für Diskussionen

Im Netz sorgte der Auftritt des US-Präsidenten schnell für Spott und Kritik. Nutzer kommentierten die Szene mit ironischen Bemerkungen über Trumps Geografiekenntnisse.
Einige Nutzer schrieben etwa:

  • "Er lebt in einer Parallelwelt."

Andere machten sich über die wiederholten Fehler des Präsidenten lustig und bezeichneten die Aussagen als peinlich.

Nicht der erste Geografie-Fehltritt des US-Präsidenten Donald Trump

Bereits in der Vergangenheit war Donald Trump mehrfach mit geografischen Verwechslungen aufgefallen. Schon Monate zuvor hatte er behauptet, man könne "in einer Sekunde" vom Iran nach Katar laufen. Auch während seiner früheren Amtszeit sorgte Trump immer wieder mit fragwürdigen Aussagen für Schlagzeilen. So bezeichnete er Belgien einst als "Stadt", verwechselte Albanien mit Armenien und sprach bei einer Rede über das afrikanische Land Namibia von "Nambia".

Die aktuellen Aussagen dürften deshalb erneut Diskussionen über Trumps außenpolitische Kenntnisse anheizen.

G7-Auftritt von Donald Trump sorgt erneut für Aufregung

Obwohl der eigentliche Fokus des G7-Gipfels auf internationalen Krisen und wirtschaftlichen Themen lag, rückte Trumps Bemerkung schnell in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Katars Emir reagierte während der Szene sichtbar zurückhaltend und kommentierte die Aussage nicht öffentlich. In sozialen Medien verbreitete sich der Mitschnitt jetzt dagegen innerhalb kurzer Zeit.

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/news.de/dpa

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