Wladimir Putin: Kreml verschärft Drohkulisse – russischer Militärexperte fordert Atomschlag

Russland und Belarus verschärfen ihre atomare Drohkulisse im Ukraine-Krieg erneut. Ein russischer Militärexperte fordert den Einsatz von Atomgranaten gegen ukrainische Stellungen, um einen "garantierten Durchbruch" zu erzwingen, während Russland kurz vor einer "strategischen Niederlage" steht.

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Russland hat seine Bereitschaft zum Einsatz von Atomwaffen bekräftigt. (Foto) Suche
Russland hat seine Bereitschaft zum Einsatz von Atomwaffen bekräftigt. Bild: picture alliance:dpa:Pool Sputnik Kremlin:AP | Gavriil Grigorov
  • Wladimir Putin droht strategische Niederlage im Ukraine-Krieg aktuell
  • Russland und Belarus verschärfen atomare Drohkulisse
  • Russischer Militärexperte fordert Atomschlag gegen Ukraine-Stellungen
  • Atom-Drohungen als Druckmittel gegen Kiew und seine Verbündeten

Russland und Belarus verschärfen ihre atomare Drohkulisse im Ukraine-Krieg erneut. Wie unter anderem "Spiegel online" berichtet, erklärte der russische Vizeaußenminister Michail Galusin gegenüber der regierungsnahen Zeitung "Iswestija", beide Staaten seien "jederzeit bereit, alle verfügbaren Mittel, einschließlich Atomwaffen, einzusetzen", um ihre Sicherheit zu gewährleisten.

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Russland und Belarus verschärfen atomare Drohkulisse

Moskau und Minsk befinden sich laut Galusin in permanenter Alarmbereitschaft, um den gemeinsamen Unionsstaat zu schützen. Er betonte die militärische Präsenz Russlands in Belarus sowie regelmäßige gemeinsame Manöver und Bereitschaftstests beider Länder. Die Kooperation zwischen Kremlchef Wladimir Putin, der unlängst bei einer Pressekonferenz einen Wutanfall erlitten hat, und Belarus-Machthaber Alexander Lukaschenko ziele darauf ab, "jeden potenziellen Aggressor" abzuschrecken, der die Sicherheit eines der beiden Staaten gefährde. Die aktuellen Äußerungen reihen sich in eine Serie nuklearer Drohungen ein, die Wladimir Putin und seine Schergen seit Kriegsbeginn wiederholt ausgesprochen haben.

Russischer Militärexperte fordert Atomschlag gegen Ukraine-Stellungen

Indes geht ein russischer Militärexperte noch weiter als die offizielle Rhetorik. So berichtet der britische "Express", dass Oberst Juri Knutow unlängst erklärte, der Zeitpunkt für den Einsatz taktischer Nuklearwaffen auf dem Schlachtfeld rücke näher. Hintergrund ist der zunehmende Druck auf den Kreml durch ukrainische Drohnen und Raketen auf die russischen Streitkräfte, die sich für Wladimir Putin immer mehr zum Albtraum entwickeln und gravierende Schwachstelle der russischen Sicherheit offenbaren.

Atomschlag gegen Ukraine-Stellungen für "garantierten Durchbruch" - Putin droht strategische Niederlage

Laut Oberst Knutow bremse der massenhafte Drohneneinsatz das Tempo der russischen Offensive und zwinge die Kreml-Truppen zu Gefechten in kleinen Gruppen, weshalb Russland aktuell vor einer strategischen Niederlage stehe. Seine Lösung: Atomwaffen mit geringer Sprengkraft sollen ukrainische Verteidigungslinien durchbrechen. Ein Einsatz an drei oder vier Stellen würde einen garantierten Durchbruch ermöglichen, da Befestigungen und feindliche Kräfte eliminiert würden.

Russische Atom-Drohungen als Druckmittel gegen Kiew und seine Verbündeten

Doch wie groß ist die Gefahr eines russischen Atomschlags tatsächlich? Westliche Regierungen bewerten die nuklearen Drohgebärden aus Moskau vor allem als Einschüchterungsversuch. Ziel sei es, Druck auf Kiew und dessen Verbündete auszuüben, um Unterstützungsleistungen für die Ukraine zu beeinflussen. Ein tatsächlicher Einsatz von Atomwaffen wäre für Russland jedoch mit enormen Unwägbarkeiten verbunden. Sowohl politisch als auch militärisch würde Moskau unkalkulierbare Risiken eingehen, so die Einschätzung westlicher Beobachter.

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