Ukraine-Krieg aktuell: Putin entfesselt Hyperschallrakete Zirkon – Angriff auf Wohnhäuser in Kiew

Wladimir Putin hat die ukrainische Hauptstadt Kiew erneut mit einem massiven Angriff aus Raketen und Drohnen überzogen. Auch die Hyperschallrakete Zirkon soll abgefeuert worden sein. Unter anderem stürzte ein mehrstöckiges Wohnhaus vollständig ein. Mindestens neun Menschen starben, 100 weitere wurden verletzt.

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Wladimir Putin hat Kiew erneut mit massiven Angriffen überzogen. (Foto) Suche
Wladimir Putin hat Kiew erneut mit massiven Angriffen überzogen. Bild: picture alliance:dpa:Pool Sputnik Kremlin | Sergei Bobylev
  • Wladimir Putin entfesselt Raketen-Wahnsinn
  • Kremlchef bombardiert ukrainische Hauptstadt mit Drohnen und Raketen
  • Russen-Angriff auf Wohnhäuser in Kiew
  • Putin feuert Hyperschallrakete Zirkon auf Kiew

Russland hat die Ukraine erneut mit einem massiven Angriff aus Raketen und Drohnen überzogen. Neben der Hauptstadt Kiew wurden auch weitere Großstädte wie Dnipro, Charkiw und Saporischschja attackiert. Nach Behördenangaben kamen landesweit mindestens neun Menschen ums Leben, fast 100 weitere erlitten Verletzungen.

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Wladimir Putin entfesselt Hyperschallrakete Zirkon

Allein in der Dreimillionenmetropole Kiew starben vier Menschen, 58 wurden verletzt. Bürgermeister Vitali Klitschko teilte auf Telegram mit, dass 40 Verletzte stationär behandelt werden müssten - unter ihnen zwei Kinder. Die ukrainische Luftwaffe berichtete, dass Wladimir Putin bei den Attacken auch ballistische Raketen und Marschflugkörper wie die Hyperschallrakete Zirkon einsetzte. Diese Angaben sowie die Opferzahlen ließen sich nicht unabhängig verifizieren.

Ukraine-Krieg aktuell: Wladimir Putin bombardiert Wohnhäuser in Kiew

Im Kiewer Bezirk Podilskyj kollabierte ein mehrstöckiges Wohngebäude vollständig. Rettungskräfte befürchten, dass sich noch Menschen unter den Trümmern befinden. An anderer Stelle wurden die oberen Etagen eines 15-geschossigen Hochhauses schwer beschädigt. Überall in der Stadt brachen Feuer aus, teils ausgelöst durch herabstürzende Wrackteile abgefangener Raketen. Am frühen Morgen stiegen dichte schwarze Rauchschwaden über dem Stadtzentrum auf. Zeitweise fiel der Strom aus, auch die Wasserversorgung war beeinträchtigt.

Putin entfesselt Raketen-Wahnsinn – auch Dnipro und Charkiw schwer getroffen

Nicht nur die Hauptstadt wurde Ziel der nächtlichen Kreml-Attacken. In Dnipro forderte der Beschuss mindestens fünf Todesopfer, 25 Menschen wurden verletzt. Von den Verletzten befinden sich 23 derzeit in Krankenhäusern, darunter ein 13-jähriges Mädchen. In der ostukrainischen Metropole Charkiw erlitten nach Angaben des dortigen Bürgermeisters mindestens zehn Menschen Verletzungen. Auch Saporischschja geriet ins Visier der russischen Streitkräfte.

Ukraine-Präsident Selenskyj warnte seit Tagen vor einem Russen-Angriff

Der massive Beschuss kam nicht überraschend. Bereits seit Ende vergangener Woche hatte Präsident Wolodymyr Selenskyj mehrfach vor einer bevorstehenden großangelegten Attacke gewarnt. "Die Information des Geheimdienstes über einen möglichen massiven Angriff bleibt aktuell", erklärte der Staatschef am Samstag (30. Mai) in einer Videobotschaft und rief die Bevölkerung auf, Luftalarm ernst zu nehmen.

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/bua/news.de/dpa/stg

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