Wladimir Putin: Kreml-Albtraum wird Realität - neue Schwäche Russlands entlarvt

Wladimir Putin sieht sich gezwungen, eine gravierende Schwachstelle der russischen Sicherheit anzugehen: die Bedrohung durch ukrainische Drohnen. Denn die technologischen Fortschritte der Ukraine werden für den Kremlchef immer mehr zum Albtraum.

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Die neuen modernen Ukraine-Drohnen werden für Wladimir Putin zum Albtraum. (Foto) Suche
Die neuen modernen Ukraine-Drohnen werden für Wladimir Putin zum Albtraum. Bild: picture alliance:dpa:Pool Sputnik Kremlin | Valeriy Sharifulin
  • Wladimir Putins neue Schwäche im Ukraine-Krieg offenbart
  • Neue, moderne Drohnen werden für Putin zum Albtraum
  • Ukraine demütigt Putin durch Drohnenangriffe tief im russischen Territorium

Während Wladimir Putin vergangene Woche sein internationales Wirtschaftsforum in St. Petersburg eröffnete, schlugen ukrainische Drohnen in seiner Heimatstadt ein. Für den Kremlchef eine Demütigung sondergleichen.

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Wladimir Putins neue Schwäche im Ukraine-Krieg offenbart

Was zu Kriegsbeginn 2022 noch undenkbar gewesen wäre, ist heute Realität: Ukrainische Drohnen dringen tief ins russische Territorium vor. "Das hätte man sich 2022 nicht vorstellen können, als der Krieg begann", erklärte Oleksandr Goncharov, Direktor des ukrainischen Verbands der Verteidigungsindustrie, gegenüber dem US-Portal"The Daily Beast". "Damals war ich stellvertretender Innenminister, und unsere größte Herausforderung war schlicht das Überleben."

Neue, moderne Ukraine-Drohnen werden für Wladimir Putin zum Albtraum

Der Angriff auf Wladimir Putins Heimat markiert eine neue Phase des Konflikts und offenbart eine wachsende Schwachstelle in Russlands Verteidigung, der sich der Kremlchef gezwungenermaßen stellen muss. Die ukrainische Drohnenentwicklung hat in den vergangenen Jahren enorme Sprünge gemacht. Sogenannte Mittelstreckendrohnen wie die FP-2 des Herstellers Fire Point fliegen mittlerweile rund 160 Kilometer weit und können bewegliche Ziele auf Straßen oder Schienen treffen. Langstreckenmodelle attackieren russische Ölraffinerien inzwischen nahezu täglich. So hat Kiew unlängst die größte Öllageranlage im Kaukasus in Brand gesetzt.

Satellitengesteuerte Drohnen-Modelle werden für Wladimir Putin zum Problem

Besonders bemerkenswert ist eine Neuentwicklung, die am Donnerstag vorgestellt wurde: Die Drohne Adis des ukrainischen Unternehmens Martyn Tech wird per Satellit gesteuert statt über herkömmliche Funkverbindungen. Dadurch entfällt die Reichweitenbegrenzung durch den Funkhorizont. Die Piloten können das Gerät von praktisch jedem Ort der Welt aus bedienen - selbst aus tausenden Kilometern Entfernung in einem anderen Land. Einige ukrainische Angriffsdrohnen setzen bereits auf künstliche Intelligenz, um russische Abwehrmaßnahmen auszuhebeln.

 

Ukraine-Militär arbeitet an Drohnen-Schwarmtechnologie

Parallel dazu arbeiten ukrainische Unternehmen an Schwarmtechnologie, bei der mehrere Drohnen koordiniert als Einheit agieren. "KI eröffnet uns viele Möglichkeiten, da wir zahlenmäßig kleiner sind als Russland und deshalb bessere technologische Lösungen entwickeln müssen", erläuterte Goncharov. Bedenken, dass die KI-gesteuerten Drohnen außer Kontrolle geraten könnten, wies er zurück. Angesichts einer vollständigen Invasion werde die Ukraine jede verfügbare Methode zur Verteidigung ihrer Unabhängigkeit einsetzen.

Im April verlor Russland nach Einschätzung einiger Militäranalysten erstmals mehr Territorium in der Ukraine als es hinzugewann. Ein weiteres Zeichen für die veränderte Dynamik des Konflikts.

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