Donald Trump flippt aus: "Sein Gehirn ist kaputt!" Wut-Interview befeuert Zweifel an Amtstauglichkeit
Mit seinem jüngsten TV-Auftritt hat Donald Trump die Gerüchte um seine geistige Gesundheit neu entfacht: Nach dem Wutausbruch des US-Präsidenten bei NBC News sind die Zweifel an Trumps Amtsfähigkeit gravierender denn je.
Erstellt von Claudia Löwe - Uhr
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In den US-Medien ist Donald Trump Dauergast: Wenn der US-Präsident mal ausnahmsweise nicht zur Pressekonferenz ins Weiße Haus lädt, dann gibt "The Don" mit hoher Wahrscheinlichkeit einem im wohlgesonnenen TV-Sender ein Interview. Als sich der US-Präsident jedoch am 7. Juni 2026 auf ein Gespräch mit Kristen Welker für NBC News einließ, entgleiste die Situation komplett.
Donald Trump flippt vor laufender Kamera aus: NBC-Interview endet mit Wutausbruch
Anstatt ruhig und gefasst auf die Fragen der NBC-News-Journalistin zu antworten, brannten bei Donald Trump die Sicherungen komplett durch. Das Ende vom Lied: Der Republikaner brach das Gespräch abrupt ab, sein Mikrofon abriss und es mit dem Fuß zertrat und schließlich wutentbrannt aus dem Studio stürmte. Zuvor hatte die Journalistin Kristen Welker den 79-Jährigen in der Sendung "Meet the Press" mit seinen unbelegten Behauptungen über Wahlbetrug konfrontiert. Der Präsident reagierte zunehmend gereizt, erhob die Stimme und attackierte die Medien. "Danke, Liebes. Viel Spaß noch", sagte Trump sarkastisch, bevor er mit hochrotem Kopf davonstürmte. Das Weiße Haus reagierte laut "The Daily Beast" zunächst nicht auf Anfragen zu dem Vorfall.
WOW -- Trump crashes out and cuts his interview with Welker short as she presses him on his lack of evidence for claiming elections are rigged
— Aaron Rupar (@atrupar) June 7, 2026
"You're either crooked or you're stupid. Let's call it quits. Because I've had enough. Thank you darling," he tells her."
"I traveled… pic.twitter.com/qQaNIDnX4y
Aufschrei in den USA nach Trump-Wutausbruch: Politiker sprechen von "nationaler Sicherheitskrise"
Die Szene löste heftige Kritik aus. Die demokratische Kongressabgeordnete Yassamin Ansari aus Arizona schrieb auf der Plattform X: "Dieser Mann hat seinen Verstand schon vor langer Zeit verloren." Sie bezeichnete Trumps mentalen Verfall und sein erratisches Verhalten als "nationale Sicherheitskrise" und warf den Republikanern im Kongress vor, ihn weiterhin in jeder Hinsicht zu unterstützen. Tim Nichols, Autor beim "Atlantic", nannte den Präsidenten "emotional instabil" und beschrieb den Ausbruch als "paranoiden, wirren Redeschwall". Er verwies darauf, dass Trump irgendwo in seinem Anzug eine kleine Karte mit den Codes für 1.500 strategische Atomwaffen trage.
Donald Trump "emotional instabil": Ist der US-Präsident seinem Amt noch gewachsen?
David French, Kolumnist der "New York Times", bezeichnete Trumps Verhalten als "völlig enthemmt". Er zog einen bezeichnenden Vergleich: "Wenn sich ein Familienmitglied so verhalten würde, würde man sich Sorgen machen. Wenn ein Vorstandsvorsitzender sich so aufführen würde, würde der Aufsichtsrat zusammenkommen." Trump lebe in einer alternativen Realität und werde wütend, wenn jemand seine Fantasien nicht bediene oder ihm nach dem Mund rede. Der Autor und Podcaster Hemant Mehta formulierte es noch drastischer: Trumps "Gehirn ist kaputt". Der Vorfall sei symptomatisch für die gesamte Republikanische Partei, die das Verhalten ihres Präsidenten mittrage.
US-Präsident auf Kriegsfuß mit kritischen Medien: So oft eskalierte Trump vor laufender Kamera
Der Eklat vom Sonntag reiht sich in ein bekanntes Muster ein. Bereits 2020 brach Trump ein Interview mit CBS News ab, nachdem er die Fragen als "unfair" empfunden hatte. Zwei Jahre später beendete er ein Gespräch mit NPR vorzeitig, als die Journalisten seine falschen Wahlbetrugsbehauptungen hinterfragten.
Während seiner zweiten Amtszeit haben Beobachter wiederholt auf mögliche Anzeichen kognitiver Beeinträchtigung hingewiesen, die wiederum Zweifel an Donald Trumps Amtsfähigkeit befeuern. Dazu zählen laut "The Daily Beast" unter anderem Episoden undeutlicher Sprache, öffentliches Einnicken und nächtliche Posting-Marathons auf seiner Plattform Truth Social. Trump wird am 14. Juni 80 Jahre alt.
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loc/news.de/stg
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