Donald Trump News: Trump stellt sich hinter rechten Kandidaten in Kolumbien

Wenige Wochen vor der Stichwahl in Kolumbien sorgt eine Wahlempfehlung aus Washington für politische Spannungen. Präsident Petro reagiert mit scharfer Kritik.

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Mit einer Verordnung will Donald Trump die Glyphosat-Produktion in den USA unterstützen. (Foto) Suche
Mit einer Verordnung will Donald Trump die Glyphosat-Produktion in den USA unterstützen. Bild: picture alliance/dpa/AP | Evan Vucci

Der kolumbianische Präsidentschaftskandidat Abelardo de la Espriella hat sich für die Unterstützung von US-Präsident Donald Trump bedankt. "Mit erhobenem Haupt und einem Herzen voller patriotischer Dankbarkeit nehme ich Ihre Worte und Ihre standhafte Unterstützung entgegen", schrieb der rechtsgerichtete Anwalt auf der Plattform X als Reaktion auf eine Wahlempfehlung Trumps.

Der US-Präsident hatte de la Espriella zuvor seine "vollständige und uneingeschränkte Unterstützung" ausgesprochen. Trump bezeichnete den Kandidaten als "klugen, starken und entschlossenen Anführer" und erklärte, dessen Wahlsieg sei wichtig für die Zukunft Kolumbiens und die Beziehungen zu den Vereinigten Staaten.

De la Espriella kündigte seinerseits eine engere Zusammenarbeit mit Washington an. Die Vereinigten Staaten und Kolumbien seien "Schwesternationen", die durch gemeinsame Werte verbunden seien. Beide Länder würden gemeinsam gegen den "Drogenterrorismus" vorgehen und Freiheit sowie freies Unternehmertum verteidigen.

Petro wirft USA Einmischung vor

Kolumbiens Präsident Gustavo Petro kritisierte die Unterstützung Trumps scharf. "Wenn ein Land in die Entscheidungen eines anderen Landes eingreift, stirbt die Freiheit", schrieb er auf X.

Stichwahl zwischen rechten Anwalt und linken Senator

Der Anwalt trifft am 21. Juni in der Stichwahl auf den linken Senator Iván Cepeda aus dem Lager von Petro. Nach dem vorläufigen Endergebnis der ersten Wahlrunde lag de la Espriella mit 43,7 Prozent der Stimmen vor Cepeda mit rund 41 Prozent.

Während Cepeda den Kurs Petros mit höheren Sozialausgaben und Verhandlungen mit bewaffneten Gruppen fortsetzen will, wirbt de la Espriella für einen harten Sicherheitskurs, einen schlankeren Staat und eine engere Anbindung an die USA.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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