Berlin: Verfassungsschutz: Jugendliche im Visier von Extremisten

Rechtsextreme locken mit neuer Netzkultur, Islamisten setzen auf digitale Propaganda. Immer mehr Jugendliche werden von Extremisten angesprochen. Die linksextreme Seite werde zugleich gewalttätiger.

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Der Berliner Verfassungsschutz sieht weiterhin einen Zuwachs in den Bereichen der Linksextremisten, Rechtsextremisten und Islamisten in der Hauptstadt. Das verfassungsfeindliche Personenpotenzial sei in allen Bereichen gestiegen, heißt es im aktuellen Jahresbericht für 2025.

Immer stärker nehmen vor allem die Rechtsextremisten und die Islamisten Jugendliche und junge Erwachsene ins Visier ihrer Propaganda, die vor allem über die bekannten Internetportale der sogenannten sozialen Medien verbreitet wird. Ziel sei es, sie zu radikalisieren und in immer jüngerem Alter an verfassungsfeindliche und menschenverachtende Positionen heranzuführen, stellte Innensenatorin Iris Spranger (SPD) fest. Zugleich werden linksextreme Gruppen gewalttätiger. Die Entwicklung sei "besorgniserregend", so Spranger.

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