Ukraine-Krieg aktuell: Russisches Öldepot getroffen - Satellitenbilder zeigen nächsten Putin-Rückschlag

Bei einem Drohnenangriff ist nach aktuellen Berichten das Öldepot in der russischen Stadt Armawir getroffen worden – etwa 500 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt. Satellitenaufnahmen sollen den nächsten Rückschlag für Putins Armee belegen.

Von news.de-Redakteur - Uhr

Wladimir Putin soll erneut einen Rückschlag im Ukraine-Krieg erlitten haben: In der russischen Stadt Armawir wurde ein Öldepot getroffen. (Foto) Suche
Wladimir Putin soll erneut einen Rückschlag im Ukraine-Krieg erlitten haben: In der russischen Stadt Armawir wurde ein Öldepot getroffen. Bild: picture alliance/dpa/Pool Reuters | Maxim Shemetov
  • Satellitenbilder zeigen nächsten Rückschlag für Wladimir Putin im Ukraine-Krieg
  • Öldepot in Armawir in der Region Krasnodar bei Drohnenangriff getroffen
  • Mindestens ein Tank beschädigt laut Berichten, offenbar keine Verletzten

Fast kein Tag vergeht ohne neue schlechte Neuigkeiten für Wladimir Putin aus dem Ukraine-Krieg: Russische Truppen erleiden weiterhin massive Verluste – in den vergangenen beiden Monaten sollen durchschnittlich mehr als 1.000 Soldaten pro Tag gefallen sein. Zudem fügt die Ukraine Moskaus Militärinfrastruktur regelmäßig enormen Schaden zu.

Russisches Öldepot in Armawir, Krasnodar, bei ukrainischem Drohnenangriff getroffen

Von "Militarnyi" und dem X-Kanal "WarTranslated" veröffentlichte Satellitenbilder zeigen, wie das russische Öldepot in Armawir in der Region Krasnodar bei einem weiteren ukrainischen Drohnenangriff getroffen wurde. Der Angriff habe einer Produktions- und Verteilstation gegolten. Mindestens ein Tank sei beschädigt worden. Auf den Aufnahmen ist außerdem ein weiterer Tank zu sehen, der bereits Ende März dieses Jahres getroffen wurde und immer noch nicht repariert ist. Die Echtheit der Aufnahmen konnte bislang nicht unabhängig überprüft werden.

Wolodymyr Selenskyj spricht über nächsten Schlag gegen Wladimir Putin

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte den erneuten Angriff auf die Anlage in Armawir bereits am Wochenende auf X (vormals Twitter) bestätigt. Er schrieb:

  • "Wir bringen den Krieg zu Recht dorthin zurück, wo er herkam. Russland hätte seine Aggression längst beenden können, hat sich aber stattdessen entschieden, sie zu verlängern und fortzusetzen. Damit wurde eine weitere Anlage der russischen Ölindustrie getroffen – Armawir in der Region Krasnodar."

Das Öldepot in Armawir liegt rund 500 Kilometer von der russisch-ukrainischen Grenze entfernt.

Laut russischen Behörden gab es keine Verletzten

Lokale Behörden in Krasnodar gaben laut der Nachrichtenagentur Reuters an, dass ein Brand in einem Öldepot in Armawir unter Kontrolle gebracht worden sei. Es habe keine Verletzten gegeben. Nähere Details zu den entstandenen Schäden wurden von russischer Seite nicht veröffentlicht.

Seit dem 24. Februar 2022 wehrt sich die Ukraine gegen die russische Invasion. Um den Nachschub für Putins Truppen an der Front zu erschweren, nimmt sie regelmäßig für das Militär wichtige Produktionsanlagen tief im Inneren Russlands bei Drohnenangriffen ins Visier.

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