Schwerin: Ermittler in MV sollen Standortdaten aus Apps benutzt haben

Der Landesdatenschutzbeauftragte prüft die Vorgänge. Es handele sich um ein sehr komplexes Thema, heißt es.

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Das Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern soll nach einem Medienbericht bei Ermittlungen Standortdaten aus der Werbeindustrie verwendet haben. Das berichtet die Tagesschau auf ihrer Webseite über Recherchen des Bayerischen Rundfunks und des Portals Netzpolitik.org. Das Landeskriminalamt MV hat demnach bestätigt, dass dies "in der Vergangenheit in geringem Umfang" der Fall gewesen sei.

Auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur wollte sich die Pressestelle des LKA nicht äußern, solange die Prüfungen des Landesdatenschutzbeauftragten laufen. Eine Sprecherin des Landesdatenschutzbeauftragten MV bestätigte, dass eine Prüfung eingeleitet wurde. Ergebnisse lägen noch nicht vor. Es handele sich um ein "sehr komplexes Thema".

Den Recherchen von BR und netzpolitik.org zufolge soll mindestens auch das Landeskriminalamt Brandenburg auf Daten kommerzieller Anbieter zugegriffen haben. Das LKA Brandenburg soll demnach angegeben haben, "zur Bekämpfung von unterschiedlichen Kriminalitätsphänomenen" Dienste von Datenhändlern in Anspruch zu nehmen. Ob es sich dabei ebenfalls um Standortdaten handelt, sei auf Nachfrage offen geblieben.

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/roj/news.de

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