Friedrich Merz: Ohne Merz erfolgreicher? Umfrage spaltet Deutschland

Die Diskussion über Friedrich Merz nimmt Fahrt auf: Eine neue Umfrage zeigt, dass viele Deutsche der CDU/CSU mehr Erfolg zutrauen würden – allerdings ohne den aktuellen Kanzler an der Spitze. Während die Parteiführung offiziell Ruhe ausstrahlt, wächst hinter den Kulissen der Druck.

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  • 41 Prozent glauben, die Union wäre ohne Friedrich Merz erfolgreicher
  • 53 Prozent sehen keinen Vorteil durch einen Wechsel an der Spitze
  • Innerhalb der CDU wird bereits über mögliche Alternativen spekuliert

Gut vier von zehn Deutschen sind der Meinung, dass die CDU/CSU ohne Friedrich Merz an der Regierungsspitze besser dastehen würde. Das zeigt eine aktuelle Erhebung des Forsa-Instituts im Auftrag von "Stern" und RTL. Konkret wurden die Befragten gefragt, ob die Union bei den Wählern wieder mehr Zuspruch finden würde, wenn eine andere Person das Kanzleramt übernähme. 41 Prozent bejahten dies, während 53 Prozent nicht davon ausgehen. Die restlichen sechs Prozent zeigten sich unentschlossen. Die Umfrage befeuert eine Debatte, die seit Tagen das politische Berlin beschäftigt: Braucht die Union einen neuen Kopf im Kanzleramt?

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Merz im Umfragetief – Wüst als Alternative im Gespräch

Ausgelöst wurde die Diskussion unter anderem durch den "Stern". Der Hintergrund: Die Zufriedenheit mit der Arbeit des amtierenden Regierungschefs befindet sich auf einem historischen Tiefstand. Woche für Woche verliert der CDU-Politiker in den Erhebungen an Rückhalt in der Bevölkerung. Als möglicher Nachfolger wird dabei immer wieder Hendrik Wüst genannt. Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident gilt in Teilen der Union als potenzielle Alternative, sollte es tatsächlich zu einem Wechsel an der Spitze kommen.

Hohe Hürden im Grundgesetz – Kanzleramt winkt ab

Ein Wechsel an der Regierungsspitze während einer laufenden Legislaturperiode ist verfassungsrechtlich zwar möglich, aber an strenge Bedingungen geknüpft. Merz müsste entweder freiwillig zurücktreten oder der Bundestag müsste ihn per konstruktivem Misstrauensvotum abwählen. Beide Varianten werden derzeit als äußerst unwahrscheinlich eingestuft – ebenso wie vorgezogene Neuwahlen. Aus dem direkten Umfeld des Bundeskanzlers werden die Spekulationen derweil entschieden zurückgewiesen. Die Gerüchte um einen möglichen Führungswechsel seien nichts weiter als "wüste Spekulation", heißt es dort.

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/ife/news.de/stg

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