Donald Trump: Trump will bei US-Jubiläumsfeier im Mittelpunkt stehen

Schlechte Laune wegen der Konzertabsagen zur US-Geburtstagsparty? Würde Donald Trump nie zugeben. Für den Präsidenten kommt es nach eigenen Worten ohnehin nur auf einen Star an.

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Donald Trump bei einer Rede. (Foto) Suche
Donald Trump bei einer Rede. Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon

Nachdem mehrere Musiker ihren geplanten Auftritt auf dem US-Jubiläumsfest abgesagt haben, sieht Präsident Donald Trump sich selbst und seine Maga-Bewegung im Mittelpunkt der Feierlichkeiten.

Präsident Trump werde die historischen Feierlichkeiten zum 250. Geburtstag der USA "am Mittwoch, den 24. Juni" in einer Zeremonie persönlich eröffnen, teilte eine Sprecherin von Trumps Veranstaltungsinitiative Freedom250 verschiedenen US-Medien am Wochenende mit. Zuvor hatte Trump auf seinem Online-Sprachrohr Truth Social zeitlich etwas verwirrend verkündet, er lasse prüfen, ob eine Kundgebung "am Mittwoch, Washington D.C., zur selben Zeit, am selben Ort" machbar sei.

Trump will den größten Star bei der Feier haben: Sich

Er verstehe es, wenn die Musiker angesichts ihres geplanten Auftritts nervöse Zuckungen bekämen, schrieb Trump darin. Er denke darüber nach, anstelle jener "hoch bezahlten, drittklassigen "Künstler"" lieber "die Nummer eins Attraktion auf der ganzen Welt" mit einer großen Rede auf die Bühne zu bringen: sich selbst. Nur große Patrioten seien zu dieser "wilden und wunderschönen Feier Amerikas" eingeladen.

Erst in der vergangenen Woche war das Line-up der Musiker veröffentlicht worden, die beim Jubiläumsfest zwischen dem 25. Juni und dem 10. Juli in der US-Hauptstadt auftreten sollten. Kurz darauf sagten mehrere Künstler ihre Auftritte wieder ab, darunter die Band The Commodores, die Country-Sängerin Martina McBride und Poison-Frontmann Bret Michaels. Als Grund gaben die Musiker an, dass ihnen die Veranstaltung, die nach eigenen Angaben überparteilich ist, zu politisch aufgeladen sei.

In einem weiteren Post am Wochenende wetterte Trump gegen die Musiker und plädierte gar für eine komplette Absage der Konzertreihe zum Jubiläum: "Wir sollten eine gigantische MAKE AMERIKA GREAT AGAIN RALLYE haben, für 250, anstatt überbezahlte Sänger, die keiner hören will, deren Musik langweilig ist, und die dennoch nichts anderes tun, als sich zu beschweren."

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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