Wladimir Putin: Experten warnen vor "neuer Achse des Bösen" - droht ein großer Krieg?

Die Sorge vor einem russischen Angriff auf die Nato bleibt groß. Westliche Experten schlagen Alarm: Sie fürchten einen Krieg mit einer neuen, von Putin angeführten "Achse des Bösen" sowie mangelnde Unterstützung aus den USA im Ernstfall.

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Wladimir Putin (l.) und Chinas Präsident Xi Jinping (r.) sind Verbündete. Experten warnen, dass sie bald gemeinsam einen Krieg gegen den Westen führen könnten. (Foto) Suche
Wladimir Putin (l.) und Chinas Präsident Xi Jinping (r.) sind Verbündete. Experten warnen, dass sie bald gemeinsam einen Krieg gegen den Westen führen könnten. Bild: picture alliance/dpa/kyodo | --
  • Experten warnen vor Krieg der "neuen Achse des Bösen" gegen den Westen
  • Wladimir Putin könnte einen Angriff auf das Baltikum planen
  • Zweifel, ob US-Präsident Donald Trump den Nato-Partnern in diesem Fall zur Seite stehen würde

Im Ukraine-Krieg droht die Lage aktuell weiter zu eskalieren: Nachdem zuletzt nahe der ukrainischen Grenze eine russische Drohne auf dem Gebiet des Nato-Staates Rumänien in ein Wohnhaus eingeschlagen war, wächst erneut die Sorge vor einer Ausweitung des Konflikts. Kremlchef Wladimir Putin wandte sich zudem in den vergangenen Jahren immer stärker neuen Partnern zu. Westliche Verteidigungsexperten schlagen deshalb bereits Alarm: Die Welt befinde sich möglicherweise nur noch "wenige Züge" von einem größeren Krieg entfernt.

Sorgt Wladimir Putin mit der "neuen Achse des Bösen" für einen globalen Krieg?

Im Zentrum der Befürchtungen steht Russlands zunehmende Annäherung an China, Iran und Nordkorea – ein Bündnis, das manche Beobachter bereits als "neue Achse des Bösen" bezeichnen, wie der "Daily Star" berichtet. Experten warnen vor einer Verkettung von Fehlkalkulationen, die bestehende Krisenherde rasch eskalieren lassen könnte.

Die geopolitische Lage sei derzeit so gefährlich und instabil wie seit dem Kalten Krieg nicht mehr. Zwar halten Fachleute einen umfassenden globalen Konflikt weiterhin für unwahrscheinlich, doch das Baltikum gilt laut dem "National Security Journal" als potenzieller Brennpunkt, an dem Moskau die Entschlossenheit der Nato auf die Probe stellen könnte.

Experten alarmiert: Russland könnte Angriff auf Baltikum planen

In Litauen, Lettland und Estland leben bedeutende russischsprachige Minderheiten – in manchen Regionen machen sie bis zu 20 bis 25 Prozent der Bevölkerung aus. Analysten befürchten, der Kreml könnte diese Situation ausnutzen, um Aggressionen zu rechtfertigen. Das Muster wäre bekannt: Putin könnte behaupten, ethnische Russen würden "diskriminiert, verfolgt und unterdrückt", um einen Einmarsch zu legitimieren.

Das "Forbes"-Magazin zieht in einer aktuellen Analyse eine historische Parallele:Das Vorgehen erinnere an Hitlers Behauptungen über angeblich leidende Deutsche in der Tschechoslowakei im Jahr 1938. In der Ukraine funktionierte zudem ähnliche Propaganda – dort wurde der Krieg mit einer angeblichen "Entnazifizierung" des Landes gerechtfertigt.

"Putin will die EU und die Nato spalten und Moskau zur dominierenden Macht in Europa machen. Dabei kommt ihm zugute, dass extremistische politische Kräfte, die sich gegen die USA und die Unabhängigkeit der Ukraine stellen, insbesondere in Frankreich und Deutschland, an Einfluss gewinnen", so Chefredakteur Steve Forbes.

Besorgnis wegen Reaktion von Donald Trump auf möglichen Putin-Angriff

Doch ist im Falle eines Putin-Angriffs wirklich auf alle Partner im westlichen Militärbündnis Verlass? Steve Forbes äußert in seinem Artikel erhebliche Zweifel daran, dass US-Präsident Donald Trump amerikanische Truppen gegen Russland einsetzen würde, selbst wenn ein Nato-Mitglied angegriffen würde. Besorgniserregend sei das Signal, das die USA derzeit aussendeten: Mitten in der angespanntesten Lage seit Jahrzehnten ziehen sie Streitkräfte und Ausrüstung aus Europa ab. Forbes warnt, dies sei "eine Einladung für künftige Probleme". Seine Forderung: "Wir sollten die Hilfe für die Ukraine verstärken und unsere Position bei den europäischen Verbündeten festigen." Nur mangelnder Wille stehe dem bislang im Weg.

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