Friedrich Merz News: Merz: Deutschland soll bei CO2-Speicherung führend werden

Kanzler Friedrich Merz setzt auf Hightech gegen den Klimawandel: CO2 soll tief unter den Meeresboden verschwinden – und deutschen Firmen neue Einnahmequellen eröffnen.

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Friedrich Merz bei einer Pressekonferenz (Archivbild). (Foto) Suche
Friedrich Merz bei einer Pressekonferenz (Archivbild). Bild: picture alliance/dpa | Kay Nietfeld

Deutschland soll nach den Worten von Kanzler Friedrich Merz Weltmarktführer werden bei Technologien zur CO2-Abscheidung und Speicherung. "Ich möchte, dass wir in diesen Technologien in Deutschland auf der Welt führend sind", sagte der CDU-Chef auf dem Deutschen Katholikentag in Würzburg. "Das hat zwei Effekte: Erstens, wir tun wirklich was für den Klimaschutz, und zweitens, wir entwickeln eine Technologie, mit der unsere Unternehmen sogar Geld verdienen können."

Die schwarz-rote Koalition hatte im vergangenen Jahr den Weg freigemacht für die unterirdische Speicherung des Treibhausgases Kohlendioxid. Damit sollen Industrie-Emissionen, die als kaum vermeidbar gelten, vor allem unter dem Meeresboden gespeichert werden. Umweltverbände kritisieren das.

Merz gegen zu viele Verbote

Merz betonte die wirtschaftlichen Möglichkeiten von Technologien, die dem Klima nutzen sollen, auch um Rückhalt für den Klimaschutz zu sichern. "Wenn wir alles Mögliche verbieten, werden wir erstens die Mehrheit verlieren und zweitens das Ziel nicht erreichen." Zugleich versprach der Kanzler: "Wir werden auch die Ziele und wir werden die Jahreszahlen nicht verändern."

Deutschland hat sich das Ziel gesetzt, seinen Ausstoß an Treibhausgasen bis 2030 um 65 Prozent im Vergleich zum Jahr 1990 zu senken. Bis 2045 will Deutschland klimaneutral sein, also nicht mehr Treibhausgase ausstoßen als wieder gespeichert werden können.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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