Friedrich Merz News: Merz: Europa entscheidet selbst über Vermittler
Russlands Präsident Putin hat Ex-Kanzler Schröder als Vermittler im Ukraine-Krieg ins Gespräch gebracht. Jetzt sagt Kanzler Merz, wie er sich das mit der Vermittlung vorstellt.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat die Bereitschaft Europas bekräftigt, an einer Beendigung des Ukraine-Kriegs mitzuwirken. Gleichzeitig äußerte er bei der Verleihung des Karlspreises in Aachen aber Zweifel daran, das Russland zu Gesprächen bereit ist. "Die Angriffe der letzten Nacht sprechen eine andere Sprache", sagte er. "Gesprächsbereitschaft erfordert Gesprächsbereitschaft auf beiden Seiten."
Merz betonte auch, dass die Europäer sich keine Vermittler vorschreiben lassen würden. "Wir Europäer entscheiden selbst, wer für uns spricht, niemand anders", sagte er.
Putin schlug Schröder nach Siegesparade vor
Zuvor hatte der russischen Präsidenten Wladimir Putin bei einer Pressekonferenz nach der Parade am 9. Mai zur Erinnerung an den Sieg über Nazi-Deutschland Ex-Kanzler Gerhard Schröder als Vermittler ins Gespräch gebracht. "Von allen europäischen Politikern würde ich Gespräche mit Schröder bevorzugen." Die beiden sind bis heute befreundet, auch wenn Schröder sich von dem Angriff auf die Ukraine distanziert hat.
Massive Drohnenangriffe auf die Ukraine
Die russischen Streitkräfte haben die Ukraine wenige Tage nach einer kurzzeitigen Waffenruhe mit einem der längsten Luftangriffe in mehr als vier Jahren Krieg überzogen. In der Nacht wurde erneut Luftalarm im ganzen Land ausgelöst. Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj gab es seit Mittwoch 1.560 Drohnenangriffe.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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