Ukraine-Krieg: Selenskyj: Fünf Tote in Kiew nach russischen Angriffen

Die Zahl der Toten in Kiew nach nächtlichen russischen Angriffen steigt. Unter den Trümmern liegen weitere Menschen. Gibt es noch mehr Opfer in der Ukraine?

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Täglich bestens informiert mit den aktuellen Politik-Nachrichten auf news.de (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / Семен Саливанчук

Die Zahl der Todesopfer in Kiew nach den nächtlichen russischen Drohnen- und Raketenangriffen ist nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj auf fünf gestiegen. "Mehr als zehn Menschen gelten als vermisst", schrieb er bei Telegram. Zuvor war von einem Toten die Rede gewesen. Nach Angaben von Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko ist auch ein zwölfjähriges Mädchen tot aus den Trümmern geborgen worden. Zudem wurden rund 40 Menschen in der ukrainischen Hauptstadt verletzt.

Landesweit habe das russische Militär 180 Objekte beschädigt, davon seien 50 ganz gewöhnliche Wohnhäuser, teilte Selenskyj mit. Neben Kiew hat es seinen Angaben nach auch das Umland der Hauptstadt mit sieben Verletzten, Charkiw mit 28 Verletzten und das Gebiet Odessa mit zwei Verletzten schwer getroffen.

Schon am Vortag hatte Russland mit mehr als 800 eingesetzten Drohnen eine der schwersten und am längsten anhaltenden Attacken auf die Ukraine seit Kriegsbeginn geführt. Die Angriffe folgten kurz nach einer dreitägigen Waffenruhe rund um einen Jahrestag zum Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa und einer Militärparade auf dem Roten Platz. Eine von Kiew vorgeschlagene Verlängerung der Feuerpause lehnte Moskau ab. Selenskyj kritisiert immer wieder den russischen Beschuss ziviler Ziele und fordert mehr Druck auf Moskau.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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