Wladimir Putin vor dem Aus?: Gerüchte um Putsch-Angst im Kreml spitzen sich nach Geheimdienst-Wirbel zu
Offiziell feiert Wladimir Putin in Russland seinen "Tag des Sieges", doch hinter den Kulissen mehren sich die Gerüchte, dass der Kreml-Chef schon bald einem Putsch zum Opfer fallen könnte. Nun gibt's eine zähneknirschende Stellungnahme.
Erstellt von Claudia Löwe - Uhr
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- Umsturz in den eigenen Reihen? Sergei Schoigu angeblich in Pläne zu Putin-Sturz verwickelt
Der 9. Mai 2026 steht in Russland ganz im Zeichen des "Tages des Sieges" - jenem Gedenktag, der in Wladimir Putins Einzugsgebiet zelebriert wird, um an die bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht im Mai 1945 zu erinnern. Zur Feier des Tages lässt Wladimir Putin eine protzige Parade auf dem Roten Platz in Moskau veranstalten, die in diesem Jahr allerdings aus verschiedenen Gründen bescheidener ausfällt, als es dem Kreml-Chef lieb sein dürfte.
Wladimir Putin stimmt Waffenruhe im Ukraine-Krieg am "Tag des Sieges" zu
Immerhin: Putins Angst vor ukrainischen Drohnenangriffen während seiner Militärparade dürfte sich zumindest teilweise gelegt haben, hatte US-Präsident Donald Trump doch kurz zuvor eine dreitägige Waffenruhe im Ukraine-Krieg ausgerufen, der sowohl Wladimir Putin als auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj zustimmten.
Am ersten Tag der Waffenruhe im Ukraine-Krieg blieben Raketen und Drohnen tatsächlich weitgehend am Boden. Die dreitägige Feuerpause markiert einen historischen Wendepunkt: Erstmals stimmte Wladimir Putin einer extern vermittelten Kriegsunterbrechung zu. Zuvor war ein zweitägiger Waffenstillstand, den der Kreml eigenständig ausgerufen hatte, gescheitert. Teil der nun getroffenen Vereinbarung ist auch ein Gefangenenaustausch – auf beiden Seiten sollen jeweils 1.000 Kriegsgefangene freikommen. Der US-Präsident wies Behauptungen zurück, Putin habe um die Pause gebeten.
Wladimir Putins wachsende Schwäche ist nicht zu übersehen - im Ukraine-Krieg geht's nicht voran
Wladimir Putins Zustimmung zur Waffenruhe wird in Moskau als deutliches Signal seiner zunehmenden Verwundbarkeit gewertet. Eine Quelle aus der russischen Hauptstadt erklärte gegenüber dem britischen"Daily Express": "Es ist ein Zeichen seiner wachsenden Schwäche und der schädlichen Auswirkungen der jüngsten ukrainischen Angriffe tief in Russland sowie der zunehmenden Feindseligkeit aus dem eigenen Volk." Der russische Vormarsch in der Ukraine stockt derzeit. "Putin ist plötzlich verwundbar, sogar verängstigt und geschwächt. Der Diktator hat zuerst geblinzelt", so die Moskauer Quelle weiter.
Kreml muss Putsch-Gerüchte um Ex-Verteidigungsminister dementieren
Parallel zur Waffenruhe musste der Kreml Berichte über einen möglichen Staatsstreich gegen Wladimir Putin zurückweisen. Westliche Geheimdienste hatten Informationen verbreitet, wonach der russische Präsident einen Umsturz aus den eigenen Reihen fürchte. Besonders brisant: Der frühere Verteidigungsminister und jetzige Sicherheitsratssekretär Sergei Schoigu soll angeblich in entsprechende Pläne verwickelt sein. Russische Regierungsvertreter bezeichneten die Berichte über eine Verschwörung laut der Nachrichtenagentur Reuters als völligen Unsinn. Dennoch räumte der Kreml ein, dass die Sicherheitsvorkehrungen rund um Putin bei der heutigen Parade zum Tag des Sieges verschärft wurden.
Wladimir Putins Paranoia wächst: Diese Sicherheitsvorkehrungen gelten am "Tag des Sieges"
Die stark verkleinerte Militärparade auf dem Roten Platz zum Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs findet unter beispiellosen Sicherheitsvorkehrungen statt. Beamte in Putins unmittelbarer Umgebung dürfen beispielsweise keine Uhren tragen – aus Angst, diese könnten wie in einem Spionagefilm für ein Attentat genutzt werden. Für zusätzliche Entspannung sorgte ausgerechnet der ukrainische Präsident: Selenskyj erließ per Dekret die Zusicherung, dass ukrainische Drohnen und Raketen die Parade nicht angreifen würden. Diese Garantie ermöglichte es erst in letzter Minute, die Veranstaltung ohne größere Sicherheitsbedenken durchzuführen.
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loc/news.de/stg
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