Wladimir Putin News: Keine Panzer, kaum Gäste: Putins Parade zum Tag des Sieges

Aus Angst vor Drohnen bleibt Militärtechnik im Depot, ausländische Gäste fehlen: Wie der 9. Mai in Moskau zum Symbol der Unsicherheit wird.

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Ein Ex-Geheimdienstoffizier deckt auf, wieso sich Putin mit dem Iran und weiteren Ländern verbündet. (Foto) Suche
Ein Ex-Geheimdienstoffizier deckt auf, wieso sich Putin mit dem Iran und weiteren Ländern verbündet. Bild: dpa/picture alliance | Aleksey Babushkin

In gedämpfter Stimmung findet am Samstag in Moskau die traditionelle Militärparade zum Tages des Sieges der Sowjetunion über Hitler-Deutschland statt. Auf dem Roten Platz am Kreml werden Soldaten und Kadetten an Staatschef Wladimir Putin vorbeimarschieren.

Auf die sonst übliche Präsentation von Militärtechnik wird aus Furcht vor ukrainischen Drohnenangriffen verzichtet. Es werden nur wenige ausländische Staatsgäste anwesend sein, ausländische Journalisten wurden vom Kreml wieder ausgeladen. Als einziger Gast aus der Europäischen Union ist der slowakische Ministerpräsident Robert Fico in Moskau, der aber nicht zu der Parade geht. In der russischen Hauptstadt und anderen Städten gilt für die Bevölkerung eine Sperre des mobilen Internets.

Brüchige Feuerpause

Zum Tag des Sieges hat Putin in seinem Angriffskrieg gegen die Ukraine eine zweitägige Feuerpause ausgerufen. Die Ukraine beklagt aber trotzdem russische Bodenangriffe und Beschuss aus der Luft. Sie selbst sieht sich nicht an Putins Vorgabe gebunden und greift mit großen Drohnenschwärmen das russische Hinterland an.

Die Kapitulation der deutschen Wehrmacht am 8. Mai 1945 in Berlin fiel in Moskau schon in die frühen Morgenstunden des 9. Mai. Deshalb begeht Russland immer zu diesem Datum den Tag des Sieges.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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