Wladimir Putin: Kreml-Chef verliert die Kontrolle - Raketenschiff bombardiert

Der nächste Rückschlag für Wladimir Putin: Fast 1.000 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt trifft eine Drohne ein russisches Raketenschiff im Kaspischen Meer – dort, wo sich Moskaus Marine bisher sicher wähnte.

Erstellt von - Uhr

Putins Flotte geriet durch die ukrainischen Drohnenangriffe immer mehr unter Beschuss. Nun soll ein Raketenschiff im Kaspischen Meer empfindlich getroffen worden sein. (Foto) Suche
Putins Flotte geriet durch die ukrainischen Drohnenangriffe immer mehr unter Beschuss. Nun soll ein Raketenschiff im Kaspischen Meer empfindlich getroffen worden sein. Bild: dpa/Pool Sputnik Kremlin via AP/Alexander Kazakov
  • Erneuter Rückschlag für Wladimir Putin - Ukraine bombardiert Raketenschiff im Kaspischen Meer
  • Aufnahmen via Facebook veröffentlicht - Ukraine feiert Schlag gegen Putins Flotte
  • Rückzug der russischen Schwarzmeerflotte aufgrund dauerhaften Drohnenbeschusses

Die ukrainischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben ein russisches Kriegsschiff im Kaspischen Meer attackiert. Ziel des Angriffs war eine Korvette der Karakurt-Klasse, die sich nahe der Hafenstadt Kaspijsk in der russischen Teilrepublik Dagestan befand. Der Standort liegt knapp 1.000 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt.

Das beschossene Schiff ist in der Lage, Kalibr-Marschflugkörper abzufeuern. Diese Waffen werden von Putins Truppen regelmäßig für Angriffe auf ukrainische Städte eingesetzt. Der ukrainische Generalstab veröffentlichte die Meldung über den Beschuss via Facebook.

Drohnenaufnahme zeigt Angriff auf Putins Kriegsschiff

Zum Beleg des Angriffs stellte das ukrainische Militär eine Wärmebildaufnahme bereit. Das Bild stammt offenbar von der eingesetzten Drohne selbst und zeigt das getroffene Schiff. Wie schwer die Korvette beschädigt wurde, ist bislang nicht bekannt. Bei Facebook heißt es: "In der Nacht zum 7. Mai 2026 trafen die Einheiten der Verteidigungskräfte der Ukraine eine Reihe wichtiger Objekte russischer Besatzer."

Die Angaben des Generalstabs in Kiew lassen sich derzeit nicht unabhängig verifizieren. In der Vergangenheit hatte die Ukraine wiederholt Treffer gegen russische Kriegsschiffe gemeldet. Neben Zielen der Schwarzmeerflotte wurden dabei auch Einheiten der russischen Ostseeflotte attackiert.

Wladimir Putins Schwarzmeerflotte auf dem Rückzug

Dabei musste Wladimir Putin einige Rückschläge einstecken. Die russische Schwarzmeerflotte hat indes ihren früheren Hauptstützpunkt Sewastopol auf der annektierten Krim weitgehend aufgegeben. Anhaltende ukrainische Attacken mit Drohnen und Raketen zwangen die Marine zur Verlegung zahlreicher Schiffe. Selbst russische Vertreter bestätigten diese Entwicklung.

Als neuer Zufluchtsort dient häufig der Hafen Noworossijsk – doch auch dort sind die Schiffe nicht mehr vor Angriffen geschützt. Die Ukraine meldet erhebliche Verluste auf russischer Seite, darunter zerstörte und beschädigte Kriegsschiffe. Bemerkenswert ist dabei, dass Kiew selbst über keine größeren Kriegsschiffe verfügt. Die Angriffe erfolgen fast ausschließlich mit Luft- und Seedrohnen.

Kalibr-Raketen als Waffe gegen ukrainische Städte

Russland setzt seine Marineeinheiten im mehr als vier Jahre andauernden Krieg vorrangig für den Beschuss ukrainischer Städte ein. Die Schiffe im Kaspischen Meer dienen dabei als Abschussplattformen für Raketen und Marschflugkörper. Besonders die Kalibr-Lenkwaffen richten bei ihren Einschlägen massive Zerstörungen an.

Weitere Themen rund um den Ukraine-Krieg lesen Sie auch hier:

/sfx/news.de/stg

Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.