Donald Trump: Verstörende Aussagen gegenüber Kindern sorgen für Eklat
Am Dienstag empfing Donald Trump eine Gruppe von Kindern im Weißen Haus. Doch was als Pressetermin begann, entwickelte sich zu einer schockierenden Szenerie. Der US-Präsident sprach über die Tötungsabsichten des Irans.
Von news.de-Redakteurin Ines Fedder - Uhr
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- Donald Trump empfängt Kindergruppe im Weißen Haus
- US-Präsident mit verstörenden Worten zum Iran-Krieg
- So reagiert das Netz auf Trumps verstörende Aussagen gegenüber Kindern
US-Präsident Donald Trump sorgt einmal mehr für Fassungslosigkeit. Am vergangenen Dienstag empfing das amerikanische Staatsoberhaupt eine Gruppe von Kindern im Oval Office. Der feierliche Empfang wurde zu Ehren der Wiedereinführung des "Presidential Fitness Test Awards" abgehalten – einer sportlichen Leistungsüberprüfung für Schulkinder.
Donald Trump versucht, Kindern den Iran-Krieg näherzubringen
Doch der Termin nahm eine überraschende Wendung, die im Netz für einen Sturm der Entrüstung sorgte. Der Grund: Die ungewöhnliche Themenauswahl des US-Präsidenten. Dieser schweifte im Gespräch mit der Kinderschar ab und kam schließlich auf das Thema Irankrieg zu sprechen.
Verstörende Aussagen gegenüber Kindern bei Presse-Termin im Weißen Haus
Er ergoss sich in einer Art Tirade darüber, wie stark die atomare Bedrohung des Irans wirklich gewesen sei. Der Iran sei nur "zwei Wochen davon entfernt" gewesen, "sie zu töten". Dabei versuchte er, den Kindern auf verstörende Weise das Kriegsthema näherzubringen. "Wir müssen eine Reise in den Iran unternehmen, um deren Atomwaffe zu holen", holte der US-Präsident aus.
Und weiter: "Wir haben diesen wunderschönen B-2-Bomber eingesetzt und ihr Atomwaffenpotenzial vernichtet. Es wurde ausgelöscht – für diejenigen, die es nicht wissen. Bis zu einem Punkt, an dem sie Wochen brauchen werden, um es auszugraben."
"Vielleicht wären wir jetzt alle nicht hier"
"Vielleicht wären wir jetzt alle nicht hier", setzt der US-Präsident seiner Ausführung noch einen drauf. Im Netz sorgt die Szenerie für Fassungslosigkeit. Das Bild eines Kriegsgeschichten-Erzählers, umringt von Kindern, zog heftige Reaktionen nach sich.
Netz reagiert auf Kinder-Empfang im Oval Office - "...Mein Gott, das ist unglaublich..."
"Bringt die Kinder von ihm weg", schrieb unter anderem Juliet Jeske, Journalistin und Autorin bei Fox News auf X. Ihrer Kritik schlossen sich zahlreiche X-User an. Hier heißt es unter anderem:
- "Wie zum Teufel haben über 77 Millionen Amerikaner auf diesen Clown geschaut und gesagt, ja, das ist der Richtige, um unser Land zu führen? Mein Gott, das ist unglaublich..."
- "So das ist, wie Amerikaner ihre Kinder gegen andere Nationen indoktrinieren. Diese Kinder wachsen mit Hass gegenüber dem Iran und anderen Ländern auf und es ist für sie in Ordnung, andere Nationen zu bombardieren."
- "Gute Eltern halten Kinder immer von negativen Nachrichten fern, und Präsidenten sind wie Eltern für das Land...."
- "Kinder kamen für einen Schulausflug und gingen mit außenpolitischem Stress nach Hause."
Und dabei blieb es nicht bei dem einen verstörenden Thema. Der Empfang der Kinder, unter Begleitung von Profisportlern und Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr., war schließlich dem Thema Sport gewidmet.
Donald Trump lässt Kinderträume platzen
Und auch hier griff Donald Trump ordentlich daneben. Während er heftigst gegen Transgender-Sportler:innen wetterte, untergrub er die Träume der Kinder auf die nur abwertendste Art und Weise. Ein Mädchen, das dem US-Präsidenten anvertraute, Volleyball spielen zu wollen, riet der 79-Jährige mit Blick auf ihre Größe kurzerhand eher zu Fußball.
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ife/bos/news.de
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