Donald Trump: Republikaner ignorieren US-Präsidenten zunehmend - Einfluss schwindet

Donald Trumps Einfluss auf die Republikaner wackelt. In mehreren Vorwahlen setzen sich Kandidaten durch, die nicht auf seine Unterstützung angewiesen sind. Die MAGA-Basis wird eigenständiger.

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MAGA ignoriert Trump: Wackelt die Macht des US-Präsidenten? (Foto) Suche
MAGA ignoriert Trump: Wackelt die Macht des US-Präsidenten? Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
  • Trump-Kandidaten schneiden in Vorwahlen teils schwächer ab als erwartet
  • Republikanische Wähler ignorieren zunehmend Wahlempfehlungen des Präsidenten
  • MAGA-Bewegung entwickelt sich laut Beobachtern teilweise unabhängig weiter

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Donald Trump wollte in mehreren republikanischen Vorwahlen erneut als entscheidender Machtfaktor auftreten. Doch aktuelle Entwicklungen deuten darauf hin, dass sein Einfluss innerhalb der eigenen Partei zunehmend bröckelt.

Vorwahlen ohne klaren Trump-Effekt

Laut einem Bericht von "Politico" stoßen Trumps persönliche Wahlempfehlungen bei Teilen der republikanischen Wählerschaft und auch bei Geldgebern auf deutlich weniger Resonanz als in früheren Jahren. Kandidaten, die er gezielt unterstützt, können sich in mehreren Rennen bislang nicht entscheidend absetzen. Besonders deutlich wird das in internen Parteikontroversen, bei denen Trump sich klar gegen etablierte republikanische Amtsinhaber positioniert hat.

Konflikte in mehreren Bundesstaaten

Im Fokus stehen laut "Raw Story" unter anderem Vorwahlen in Indiana, Louisiana und Kentucky. Dort unterstützt Trump Herausforderer gegen republikanische Amtsinhaber, die sich in der Vergangenheit teils gegen seine politische Linie gestellt haben. Auch in Alabama und Georgia hat der Präsident Kandidaten ins Rennen geschickt, um seinen Einfluss innerhalb der Partei zu festigen.

Zweifel an Donald Trumps Mobilisierungskraft

Innerhalb der Republikanischen Partei wächst jedoch die Diskussion darüber, ob Trump seine Basis weiterhin geschlossen hinter sich bringen kann. Einige Parteivertreter sehen Anzeichen dafür, dass sich die MAGA-Bewegung zunehmend eigenständig entwickelt und weniger stark von persönlichen Empfehlungen des Präsidenten abhängig ist.

Ein republikanischer Wahlkampfstratege brachte es dem Bericht zufolge auf den Punkt: Die Wirkung von Trumps Unterstützung lasse spürbar nach.

Beispiele aus laufenden Wahlkämpfen

In Kentucky etwa konnte sich ein von Trump kritisierter Kandidat in Umfragen und bei Spenden stabil vor seinem innerparteilichen Konkurrenten halten. Auch in Texas zeigt sich ein ähnliches Bild: Dort stellt sich ein großer Teil der republikanischen Wähler hinter einen umstrittenen Kandidaten, unabhängig von möglichen Präferenzen aus dem Trump-Lager.

Einfluss von Donald Trump nimmt langsam ab

Beobachter in der Partei gehen davon aus, dass Trumps Empfehlungen zwar weiterhin Gewicht haben, ihre Wirkung jedoch zunehmend begrenzt ist. Entscheidend sei nicht mehr allein die Unterstützung aus dem Trump-Lager, sondern die eigenständige Positionierung der Kandidaten vor Ort. Damit stellt sich für viele Republikaner die Frage, wie stark der Präsident die innerparteiliche Dynamik künftig noch prägen kann.

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