Donald Trump: US-Präsident attackiert Papst Leo XIV. erneut mit scharfen Vorwürfen

US-Präsident Donald Trump verschärft seinen Streit mit Papst Leo XIV. erneut und sorgt mit neuen Vorwürfen für Aufsehen. Kurz vor wichtigen Vatikan-Gesprächen eskaliert die Debatte weiter.

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Trump attackiert Papst Leo erneut: Scharfe Vorwürfe vor wichtigem Treffen in Rom (Foto) Suche
Trump attackiert Papst Leo erneut: Scharfe Vorwürfe vor wichtigem Treffen in Rom Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
  • Trump greift Papst Leo XIV. mit neuen politischen Vorwürfen an
  • Streit entzündet sich unter anderem an Aussagen zum Iran und Frieden
  • Treffen zwischen US-Regierung und Vatikan steht unter Spannung

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Der Konflikt zwischen Donald Trump und Papst Leo XIV. spitzt sich weiter zu. Mit neuen Aussagen sorgt der US-Präsident erneut für Schlagzeilen und verschärft den Ton gegenüber dem katholischen Kirchenoberhaupt deutlich.

Donald Trumps neue Vorwürfe gegen den Papst

In einem Interview mit Moderator Hugh Hewitt auf dem Salem News Channel kritisierte Trump den Papst laut "Daily Beast" ungewöhnlich scharf. Dabei warf er Leo XIV. indirekt vor, eine zu nachgiebige Haltung gegenüber dem Iran einzunehmen. Konkret unterstellte Trump, der Papst habe kein Problem mit einem möglichen iranischen Atomprogramm. Eine Darstellung, die so nicht haltbar ist. Auslöser für die erneute Eskalation war unter anderem die Diskussion um den inhaftierten Hongkonger Medienunternehmer Jimmy Lai. Während Hewitt bemängelte, dass der Papst sich nicht öffentlich zu dessen Fall äußert, nutzte Trump die Gelegenheit für einen weiteren Angriff auf das Kirchenoberhaupt.

Papst setzt weiter auf Diplomatie

Papst Leo XIV. verfolgt hingegen eine klar andere Linie. Statt sich in einzelnen politischen Fällen zu positionieren, ruft er konsequent zu Dialog, Deeskalation und Frieden auf. In mehreren Stellungnahmen appellierte er zuletzt an die internationale Gemeinschaft, Konflikte nicht militärisch zu lösen. Bei einer Ansprache im Petersdom machte er deutlich, dass politische Entscheidungsträger Verantwortung tragen. Sie sollten Verhandlungen und Diplomatie den Vorrang geben, statt neue militärische Maßnahmen zu planen. Auch in einer Videobotschaft Anfang März betonte der Papst, dass eine Welt ohne nukleare Bedrohung das Ziel sein müsse.

Treffen in Rom unter Spannung

Die verbalen Angriffe kommen zu einem heiklen Zeitpunkt. In wenigen Tagen wird US-Außenminister Marco Rubio in Rom erwartet, wo Gespräche mit dem Vatikan anstehen. Ziel ist es, die angespannten Beziehungen zwischen der US-Regierung und dem Heiligen Stuhl zu verbessern. Trumps jüngste Aussagen dürften diese Bemühungen jedoch erschweren. Bereits in der Vergangenheit hatte er den Papst öffentlich angegriffen und ihm unter anderem mangelnde Stärke in politischen Fragen vorgeworfen.

Frühere Entgleisungen von Donald Trump sorgen für Kritik

Der aktuelle Schlagabtausch ist nicht der erste seiner Art. Schon zuvor hatte Trump mit drastischen Aussagen und provokanten Aktionen für Empörung gesorgt. So bezeichnete er Papst Leo unter anderem als schwach und stellte dessen Wahl infrage. Für zusätzliche Irritation sorgte ein KI-generiertes Bild, das Trump kurz nach einer seiner Tiraden veröffentlichte und das ihn selbst in religiöser Inszenierung zeigte. Selbst innerhalb seiner eigenen politischen Reihen stieß das auf deutliche Kritik.

Friedensappelle statt Konfrontation

Während Trump weiterhin konfrontative Töne anschlägt, bleibt der Papst bei seinem Kurs. Besonders mit Blick auf die Spannungen im Nahen Osten ruft er immer wieder zu Besonnenheit auf. Ziel müsse eine nachhaltige Friedenslösung sein, die auf Dialog, Gerechtigkeit und internationaler Zusammenarbeit basiert.

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