Donald Trump: "Noch nicht genug bezahlt" - US-Präsident verschärft Ton gegen Iran

US-Präsident Donald Trump verschärft den Ton im Iran-Konflikt und zweifelt an einem Friedensdeal. Trotz neuer Vorschläge aus Teheran erklärt er, der Iran habe für sein Verhalten noch "keinen ausreichend hohen Preis gezahlt".

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Donald Trump: Friedensdeal mit Iran wackelt – US-Präsident verschärft Rhetorik (Foto) Suche
Donald Trump: Friedensdeal mit Iran wackelt – US-Präsident verschärft Rhetorik Bild: picture alliance/dpa/AP | Matt Rourke
  • Trump zweifelt an Irans Angebot
  • "Preis" laut Trump nicht hoch genug
  • Konflikt bleibt weiter angespannt

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Im ohnehin angespannten Verhältnis zwischen den USA und dem Iran sorgt Donald Trump mit neuen Aussagen für Unruhe. Obwohl derzeit über eine mögliche Einigung verhandelt wird, stellt der US-Präsident klar, dass er den bisherigen Verlauf des Konflikts als unzureichend bewertet. Aus seiner Sicht habe Teheran bislang nicht die Konsequenzen getragen, die er für notwendig hält.

Skepsis von Donald Trump gegenüber Friedensvorschlag

Ein neuer Vorschlag aus dem Iran liegt offenbar bereits auf dem Tisch. Trump kündigte an, diesen prüfen zu wollen, zeigte sich jedoch wenig optimistisch. "Ich werde mir in Kürze den Plan ansehen, den der Iran uns soeben übermittelt hat", erklärte er laut "The Sun". Gleichzeitig ließ er durchblicken, dass er kaum mit einem akzeptablen Ergebnis rechnet.

Harte Worte aus Washington

Besonders deutlich wurde Trump in seiner Bewertung der bisherigen Entwicklungen. "Sie haben noch keinen ausreichend hohen Preis bezahlt", sagte er mit Blick auf den Iran und dessen Rolle im Konflikt. Diese Einschätzung unterstreicht, dass Washington weiterhin eine harte Linie verfolgt und Zugeständnisse nur unter klaren Bedingungen in Betracht zieht.

Streitpunkte bleiben ungelöst

Die Verhandlungen drehen sich vor allem um zwei zentrale Themen: das iranische Atomprogramm und die Kontrolle über die strategisch wichtige Straße von Hormus. Während Teheran offenbar einen umfassenden Plan vorgelegt hat, bleiben zentrale Fragen offen. Dazu zählt unter anderem, unter welchen Bedingungen die wichtige Schifffahrtsroute künftig genutzt werden kann.

Möglichkeit weiterer Eskalation

Obwohl Trump betont, eine militärische Lösung nicht zu bevorzugen, schließt er neue Angriffe nicht kategorisch aus. Auf entsprechende Nachfragen reagierte er ausweichend und ließ offen, wie die USA im Ernstfall handeln würden. Klar ist jedoch: Die Lage bleibt angespannt, und eine endgültige Einigung scheint weiterhin in weiter Ferne.

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