Friedrich Merz am Ende: Debakel im Kanzleramt - Merz stürzt komplett ab
Das ist ein bitterer Tiefschlag für den Kanzler: Friedrich Merz landet im aktuellen Politiker-Ranking ganz hinten. Besonders alarmierend ist der Blick in die eigene Partei. Die Stimmung kippt – auch bei den eigenen Wählern.
Erstellt von Anika Bube - Uhr
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- Merz auf Platz 20: Schlusslicht im aktuellen INSA-Ranking
- Schwache Werte: Nur 10 Prozent positive Bewertungen
- Konkurrenz legt zu: Parteikollegen ziehen deutlich vorbei
Ein politisches Erdbeben erschüttert das Kanzleramt: Friedrich Merz ist im aktuellen INSA-Politikerranking für "Bild" auf den allerletzten Platz abgestürzt. Der CDU-Chef erreicht nur noch magere 28,9 Punkte und rutschte damit von Rang 18 auf Position 20 – den absoluten Tiefpunkt der Erhebung.
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Nach der neuesten Erhebung trägt der Regierungschef nun einen wenig schmeichelhaften Titel: Er ist der unbeliebteste Politiker im wöchentlichen Ranking. Der Absturz markiert einen neuen Dämpfer für Merz, der sich offenbar in einer handfesten Popularitätskrise befindet. Noch alarmierender für den Kanzler dürfte der Blick in die eigenen Reihen sein. Denn auch unter CDU/CSU-Wählern kann Merz nicht mehr punkten: Mit lediglich 55,1 Punkten landet er dort nur auf dem fünften Rang. Vor ihm positionieren sich ausgerechnet CSU-Chef Markus Söder mit 63,6 Punkten, SPD-Verteidigungsminister Boris Pistorius mit 59,9 Punkten, NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst mit 57,1 Punkten sowie Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) mit 56,1 Punkten. Die Detailzahlen offenbaren das ganze Ausmaß der Krise: Gerade einmal zehn Prozent der Befragten bewerten den Regierungschef positiv. Demgegenüber stehen 58 Prozent mit einer negativen Einstellung – eine vernichtende Bilanz.
Parteifreunde im Aufwind – Merz allein im Keller
Während der Kanzler abstürzt, erleben andere Unionspolitiker einen bemerkenswerten Aufschwung. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt verbesserte sich kräftig von Platz 8 auf Rang 6. Auch CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann gehört zu den Gewinnern der Woche: Der 48-Jährige schaffte den Sprung von Position 12 in die Top Ten auf Platz 9. Eine besondere Pointe liefert das Ranking ebenfalls: Unions-Fraktionschef Jens Spahn, zuletzt noch Dauerschlusslicht, konnte sich leicht verbessern und steht nun auf Platz 19 – ausgerechnet auf Kosten seines Parteichefs. Für die Union ergibt sich damit ein gespaltenes Bild: Die konservativen Köpfe gewinnen an Profil, während der Vorsitzende weiter an Boden verliert.
Boris Pistorius thront unangefochten an der Spitze
An der Spitze des Rankings herrscht dagegen Stabilität: Verteidigungsminister Boris Pistorius verteidigt souverän seinen ersten Platz. Auf den Rängen zwei und drei folgen Cem Özdemir und Hendrik Wüst.
Doch nicht nur Merz musste Federn lassen. AfD-Co-Chefin Alice Weidel rutschte von Position 6 auf 8 ab. Linken-Politikerin Heidi Reichinnek verlor gleich fünf Plätze und landete auf Rang 16. Auch für SPD-Vizekanzler und Finanzminister Lars Klingbeil ging es abwärts. Er fiel von Platz 9 auf 11. Das Ranking zeigt damit eine Woche der Verlierer, an deren Ende ausgerechnet der Kanzler steht.
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bua/gom/news.de/stg
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