Donald Trump: Überraschend - das denkt er wirklich über König Charles
Donald Trump ist für Kenner offenbar ein offenes Buch - zumindest scheint es so. Laut Experten ist seine Meinung über König Charles nur allzu deutlich sichtbar. Aber: Wie steht der US-Präsident wirklich zum britischen Monarchen?
Erstellt von Ines Fedder - Uhr
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König Charles III. und Königin Camilla landen heute in den Vereinigten Staaten – der Auftakt zu einem viertägigen Staatsbesuch, der das royale Paar nach Washington, New York und Virginia führen wird. Es ist die erste USA-Reise des 77-Jährigen als Monarch.
Der Anlass könnte kaum symbolträchtiger sein: Amerika feiert das 250-jährige Jubiläum seiner Unabhängigkeit von der britischen Krone. Auf dem Programm steht unter anderem eine Rede vor dem Kongress.
Besonders brisant dürfte jedoch der private Tee mit Präsident Donald Trump und First Lady Melania Trump werden. Denn der Besuch findet vor dem Hintergrund erheblicher Spannungen zwischen Washington und London wegen des Iran-Kriegs statt – eine diplomatische Gratwanderung für den britischen König.
Lippenleser enthüllt Trumps private Worte an den König
Dass der US-Präsident durchaus echte Sympathie für Charles hegt, zeigte sich bereits beim Staatsbankett im vergangenen September. Der Lippenleser Jeremy Freeman analysierte einen privaten Moment in der St George's Hall gegenüber den Medien, kurz bevor die offiziellen Reden begannen.
Donald Trump über Charles: "Das ist so unglaublich"
Trump wandte sich demnach unvermittelt an den Monarchen und sagte: "Das ist so unglaublich, das machst du so gut." Eine Bemerkung abseits der Mikrofone, die laut Freeman die Wertschätzung des Präsidenten für den König unterstreicht.
Auch öffentlich spart Trump nicht mit Lob. Gegenüber Sky News bezeichnete er Charles als "großartigen Gentleman" und fügte hinzu: "Ich kenne ihn schon lange. Er ist ein wundervoller, wundervoller Mensch." Diese Äußerungen seien nach Einschätzung des Experten authentisch.
Donald Trumps scharfe Attacken gegen Premierminister Starmer
Während der Präsident den König mit Komplimenten überhäuft, sieht das Verhältnis zur britischen Regierung völlig anders aus. Trump hat Premierminister Keir Starmer wegen dessen Haltung zum Iran-Krieg wiederholt scharf angegriffen.
Die britische Strategie bezeichnete er als "schrecklich", Starmer sei "kein Winston Churchill". Besonders bitter fiel seine Bilanz der Partnerschaft aus: "Es ist eine Beziehung, bei der sie nicht da waren, als wir um Hilfe baten. Als wir sie brauchten, waren sie nicht da. Als wir sie nicht brauchten, waren sie nicht da. Und sie sind immer noch nicht da."
Starmer konterte im Unterhaus unmissverständlich: "Ich werde meine Meinung nicht ändern, ich werde nicht nachgeben. Es liegt nicht in unserem nationalen Interesse, diesem Krieg beizutreten, und wir werden es nicht tun."
Die größte Bewährungsprobe seit der Krönung
Der ehemalige Royal-Editor Duncan Larcombe sieht in dieser Reise eine enorme Herausforderung für den Monarchen. "Dies ist einer der größten Tests für König Charles seit seiner Thronbesteigung, wenn nicht sogar der größte", erklärte er. Die historisch besondere Beziehung zwischen beiden Ländern befinde sich in einer prekären Lage.
Larcombe vermutet, dass Charles die Reise insgeheim mit Unbehagen betrachtet. Trumps offene Kritik am Premierminister sei eine Situation, mit der der König bisher nicht umgehen musste. Immerhin könne er auf den "beruhigenden Einfluss" seiner Frau Camilla zählen.
Der Druck auf Charles sei enorm, betonte Larcombe: "Donald Trump ist eine Naturgewalt, und wir wissen, wie viel ihm die royale Verbindung bedeutet. Charles muss diesen Besuch zum Erfolg machen."
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