Putins Krieg: Merz will Drohnenjäger finanzieren
04.10.2026, 08:56 Uhr – Das ukrainische Verteidigungsministerium meldet einen erneuten russischen Truppenvorstoß bei Tsvitkove. Nachdem Russland die Ukraine kurz nach der Ankunft von Bundeskanzler Friedrich Merz bombardiert hatte, will dieser nun tief in die Tasche greifen.
Von news.de-Redakteur Lucas Meyer - Uhr
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Deutschland finanziert die gemeinsame Produktion von Abfangdrohnen, die russische Angriffsdrohnen mit Strahlantrieb bekämpfen sollen. Das kündigte Bundeskanzler Friedrich Merz am 4. Oktober in Kyjiw an. Die Förderung ist Teil eines zusätzlichen militärischen Hilfspakets im Umfang von rund einer Milliarde Euro. Laut Merz beschleunigen technische Fortschritte der vergangenen Wochen die Produktion. Angesichts verstärkter russischer Angriffe auf ukrainische Städte und Infrastruktur soll die Zusammenarbeit die Luftverteidigung stärken. Wie wirksam die neuen Systeme unter Einsatzbedingungen sind, lässt sich aus der Ankündigung allein jedoch nicht ableiten.
An der ostukrainischen Front wird Tsvitkove aktuell Umkämpft. Zuletzt meldete das ukrainische Verteidigungsministerium einen Vorstoß russischer Einheiten. Am 04.10.2026 um 08:56 Uhr gab das Ministerium Folgendes bekannt: "Russische Streitkräfte rückten bei Tsvitkove vor." Die militärische Offensive ereignete sich am 04.10.2026, um 08:56 Uhr. Auch bei Ivanivka, Kotlyne und Svyatopetrivka wurden Kampfhandlungen in den letzten Tagen gemeldet.
Das aktuell betroffene Gebiet liegt in der Region Zaporizhia Oblast, im Kreis Polohy Raion. Die nächste größere Stadt, Zaporizhzhia, befindet sich 76,2 Kilometer vom Kriegsschauplatz entfernt.
Tsvitkove unter russischem Angriff
+++ 04.10.2026 um 08:56: Russische Streitkräfte rückten bei Tsvitkove vor. +++
+++ 03.10.2026 um 08:27: Russische Streitkräfte nahmen Ivanivka und advanced toward Nove Shakhove ein. +++
+++ 02.10.2026 um 06:57: Russische Streitkräfte rückten bei Kotlyne vor. +++
+++ 01.10.2026 um 06:23: Russische Streitkräfte nahmen Svyatopetrivka ein und rückten bei Staroukrainka weiter vor. +++
+++ 30.09.2026 um 07:54: Russische Streitkräfte rückten bei Bilytske und Shevchenko vor. +++
+++ 29.09.2026 um 04:11: Die ukrainischen Streitkräfte haben die Kontrolle über das Gebiet bei Kalynove zurückerobert. russische Streitkräfte rückten bei Vasylivka und Shevchenko vor. +++
+++Die Informationen und Daten dieses Textes stammen von der Deep State Map, einem vom ukrainischen Verteidigungsministerium geförderten Datenprojekt. Sie bilden daher vor allem die ukrainische Sicht ab und können ohne russische Angaben keine vollständige Perspektive auf das Geschehen bieten.+++
Ukraine meldet 75 russische Verluste binnen eines Tages
Laut Daten des ukrainischen Verteidigungsministeriums wurden am 05.10.2026 insgesamt 190 russische Soldaten verletzt oder getötet. Damit lag die Zahl um 190 über dem Wert der Verluste des Vortags. Das ukrainische Militär meldet außerdem 825 getroffene Ziele durch Drohnen, Truppenangriffe und andere militärische Einsätze.
- 190 russische Soldaten durch das ukrainische Militär getroffen, darunter 75 getötet und 115 verletzt
- 825 militärische Angriffe trafen strategische Ziele der russischen Armee, darunter 307 zerstört
Unser Wochenrückblick zeigt, dass in den vergangenen sieben Tagen -280 weniger verletzte und getötete russische Soldaten gemeldet wurden als in der Woche zuvor. Insgesamt wurden in diesem Zeitraum 2039 Personalverluste registriert. Für die vorherige Woche hatte das ukrainische Verteidigungsministerium 2319 Verluste gemeldet.
Ukraine erobert 7,283 % des besetzten Gebiets zurück
Russische Truppen haben seit dem Beginn der Invasion in die Ukraine am 24.02.2022 12,107 % des Landes besetzt. Die besetzten Gebiete liegen vor allem im Südosten des Landes. Im Verlauf des Krieges konnte das ukrainische Militär 7,283 % des Gebiets zurückerobern. Vor allem im Norden und Nordosten konnte die Ukraine Gebiete zurückgewinnen. Nach Angaben des ukrainischen Verteidigungsministeriums galten außerdem 0,272 % des Landes schon vor dem 24.02.2022 als eingenommen. Dazu rechnet Kiew auch die Halbinsel Krim im Süden des Landes am Schwarzen Meer.
Wochenrückblick 27.09.2026 bis 04.10.2026: Die als seit dem 24.02.2022 besetzt markierte Fläche veränderte sich um +29.9 km² (+0.005 Prozentpunkte). Die als zurückerobert markierte Fläche veränderte sich um -13.2 km² (-0.002 Prozentpunkte). Die größte absolute Veränderung im Statusvergleich betrifft „Seit dem 24.02.2022 besetzt“ mit +29.9 km². Hinweis: Der Vergleich beschreibt Änderungen zwischen zwei DeepState-Snapshots. Eine Fläche, die nicht mehr als besetzt markiert ist, ist nicht automatisch als militärisch gesichert zurückerobert zu interpretieren.
Hier lesen Sie die neuesten Nachrichten zum russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine:
+++Dieser Text wurde auf der Basis der Daten von der Deep State Map generiert und wird datengetrieben aktualisiert. Bei Anmerkungen und Rückmeldungen können Sie uns diese unterhinweis@news.demitteilen.+++
mel/roj/news.de
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