Donald Trump: Iran-Chaos für den US-Präsidenten - hat ihn dieses Trio ins "Schlamassel" geführt?

Donald Trumps Angriff auf den Iran ist auch unter Republikanern höchst umstritten. Die Situation in der Straße von Hormus bleibt heikel. Hätte der US-Präsident das Chaos verhindern können, wenn er nicht nur auf drei Leute in seinem nahen Umfeld gehört hätte?

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Nach dem Angriff auf den Iran sind die Probleme für US-Präsident Donald Trump größer geworden. (Foto) Suche
Nach dem Angriff auf den Iran sind die Probleme für US-Präsident Donald Trump größer geworden. Bild: picture alliance/dpa/AP | Mark Schiefelbein
  • Analyse in TV-Sendung von MS Now: Donald Trump hörte bei der Entscheidung, den Iran anzugreifen, nur auf drei Person
  • Pete Hegseth, Benjamin Netanjahu und Lindsey Graham haben den US-Präsident in ein "Schlamassel" geführt
  • Weil Trump nicht auf Pentagon-Experten hörte, gibt es nun eine festgefahrene Situation an der Straße von Hormus

Donald Trump zahlt einen hohen Preis für seinen Krieg gegen den Iran: Mit der Blockade der Straße von Hormus stiegen die Kosten für Benzin auch in den USA, und der Präsident verliert zunehmend Rückhalt in der eigenen MAGA-Basis. Auch republikanische Abgeordnete suchen derweil nach Wegen, Trump in seinem Handlungsspielraum einzuschränken. Nach Einschätzung von Beobachtern hätte der 79-Jährige die aktuelle Misere verhindern können, wenn er nicht auf die falschen Leute gehört hätte.

Donald Trump vertraut auf falsche Personen im Iran-Krieg laut Analyse

Wie "Raw Story" berichtet, wurde in der Sendung "Morning Joe" von MS NOW über die verfahrene Situation im Nahen Osten diskutiert. Moderator Joe Scarborough machte dafür drei Personen im Umfeld des Präsidenten verantwortlich: Verteidigungsminister Pete Hegseth, Israels Premierminister Benjamin Netanjahu und Senator Lindsey Graham aus South Carolina. Statt auf Pentagon-Experten zu hören, habe Trump ausschließlich bei seiner Entscheidung, den Iran anzugreifen, diesem Trio vertraut. Dabei hätten zahlreiche Militärführer gewarnt: "Hört nicht auf diese Leute. Glaubt ihnen nicht. Sie stellen das einfacher dar, als es tatsächlich ist." Scarborough, ein ehemaliger republikanischer Abgeordneter, sagte außerdem: "Jeder wusste seit 1979, dass die Straße von Hormus ein Problem darstellt, wenn man in den Iran einmarschiert."

Moderator spricht von "Schlamassel" für den US-Präsidenten

Selbst Vizepräsident J.D. Vance hatte offenbar Vorbehalte gegen den Militäreinsatz. Doch wie Co-Moderator Jonathan Lemire berichtete, habe Vance letztlich signalisiert: "Hey Boss, es ist deine Entscheidung. Wir machen das einfach." Der Krieg sei übereilt und kurzsichtig gewesen. Die Erwartung: ein Einsatz von wenigen Tagen, höchstens ein paar Wochen. Die Realität: eine festgefahrene Situation an der Meerenge, weil Teheran weiß, dass es hart durchgreifen kann. Lemire sprach von einem "ziemlichen Schlamassel".

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