Donald Trump: US-Armee am Limit - Waffen-Vorräte nach Iran-Konflikt erschöpft

Der Iran-Krieg bringt die US-Armee offenbar an ihre Grenzen: Hochpräzisionswaffen wurden massiv verbraucht, Bestände schrumpfen. Nun stellt sich die Frage nach der militärischen Zukunftsstrategie.

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US-Armee unter Druck: Munitionsverbrauch im Iran-Konflikt steigt massiv (Foto) Suche
US-Armee unter Druck: Munitionsverbrauch im Iran-Konflikt steigt massiv Bild: picture alliance/dpa/AP | Alex Brandon
  • US-Armee verbraucht teure Raketen in Rekordtempo
  • Milliardenkosten und lange Produktionszeiten als Problem
  • Umstieg auf günstigere Waffen bereits im Gange

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Der militärische Einsatz der USA im Konflikt mit dem Iran hat offenbar größere Spuren hinterlassen als erwartet. Innerhalb weniger Wochen wurden enorme Mengen moderner Präzisionswaffen eingesetzt, was nun Folgen für die Bestände hat.

Hochmoderne Systeme stark beansprucht

Besonders betroffen sind zentrale Waffensysteme der US-Streitkräfte. Dazu zählen laut "Bild" unter anderem Marschflugkörper sowie Raketen zur Luft- und Raketenabwehr. Diese gelten als essenziell für die militärische Schlagkraft der USA. Analysen zeigen, dass ein erheblicher Teil der verfügbaren Munition bereits im aktuellen Konflikt verbraucht wurde. Die Dimension des Einsatzes übertraf offenbar frühere Planungen deutlich.

Milliardenkosten durch Raketen-Einsatz

Die eingesetzten Systeme gehören zu den teuersten im Arsenal der USA. Einzelne Raketen kosten mehrere Millionen Dollar, wodurch sich die Ausgaben innerhalb kurzer Zeit auf enorme Summen summieren. Schon wenige Einsätze können so Kosten in Milliardenhöhe verursachen. Der intensive Gebrauch dieser Technologien belastet daher nicht nur die Bestände, sondern auch das Budget.

Produktion kommt kaum hinterher

Ein zentrales Problem: Die Nachproduktion der komplexen Waffensysteme benötigt viel Zeit. Zwischen Bestellung und Auslieferung können mehrere Jahre liegen. Das erschwert eine schnelle Auffüllung der Lager. Experten warnen deshalb, dass die USA bei einem weiteren großen Konflikt schneller an ihre Grenzen stoßen könnten. Die aktuelle Lage verschärft eine ohnehin angespannte Versorgungssituation zusätzlich.

Strategiewechsel der USA - hin zu günstigeren Alternativen

Als Reaktion setzt das US-Militär zunehmend auf kostengünstigere Waffen. Dazu gehören etwa einfachere Bombensysteme oder Drohnen, die deutlich günstiger sind, jedoch nicht dieselbe Leistungsfähigkeit bieten. Hinzu kommt, dass auch internationale Partner auf US-Waffen angewiesen sind. Dadurch steigt der Druck weiter, vorhandene Ressourcen effizienter einzusetzen und neue Lösungen zu finden.

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