Donald Trump: Trump stürzt auf historisches Umfragetief – selbst Republikaner wenden sich ab

Es ist ein erschreckendes Ergebnis: Nur noch 82 Prozent der eigenen Parteibasis stehen laut einer Umfrage hinter Donald Trump – ein Absturz um neun Punkte und der schwächste Rückhalt unter Republikanern seit seinem ersten Amtsjahr.

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Donald Trump verliert laut CNBC-Umfrage an Zustimmung. Seit Monaten steckt er im Umfrage-Tief. (Foto) Suche
Donald Trump verliert laut CNBC-Umfrage an Zustimmung. Seit Monaten steckt er im Umfrage-Tief. Bild: dpa/AP/Alex Brandon

Donald Trump steht derzeit nicht nur in der Öffentlichkeit massiv in der Kritik - seit seiner Entscheidung für ein Eingreifen im Iran bröckelt der Rückhalt des US-Präsidenten zunehmend. Egal, welche Entscheidung er trifft - kritische Stimmen werden laut. Erst vor wenigen Tagen zeigte sich, dass selbst Republikaner sich gegen den US-Präsidenten erheben. Ein Vorhaben, eine insolvente Airline in den USA zu retten, sorgt für heftigen Gegenwind auch unter Parteifreunden.

Donald Trump rutscht noch weiter ab - über die Hälfte lehnt seine Politik ab

Es zeigt sich: Die Popularität von US-Präsident Donald Trump hat einen historischen Tiefpunkt erreicht. Einer aktuellen Erhebung des Fernsehsenders CNBC zufolge stehen lediglich 40 Prozent der amerikanischen Bevölkerung hinter seiner Politik. Gleichzeitig lehnen 58 Prozent seinen Kurs ab. Der sogenannte Netto-Zustimmungswert rutschte um zehn Punkte auf minus 18 – ein Negativrekord während beider Amtszeiten des Republikaners.

Schlechte Erinnerung - hier scheiterte Donald Trump schon einmal

Einen vergleichbar drastischen Einbruch gab es zuletzt während der Corona-Pandemie im Jahr 2020. Damals geriet Trump wegen seines Krisenmanagements massiv unter Druck. Wenige Monate später unterlag er bei der Präsidentschaftswahl seinem demokratischen Kontrahenten Joe Biden.

Umfrage zeigt: Selbst die eigene Basis bröckelt

Besonders alarmierend für das Weiße Haus dürfte der Vertrauensverlust in den eigenen Reihen sein. Unter den Anhängern der Republikaner sprechen sich nur noch 82 Prozent für Trump aus. Das entspricht einem Minus von neun Prozentpunkten und markiert den schwächsten Rückhalt in der eigenen Partei seit dem Jahr 2017.

Bei Demokraten und unabhängigen Wählern erreichten die Zustimmungswerte ebenfalls neue Tiefststände. Doch der Schwund bei der republikanischen Kernwählerschaft wiegt schwerer, da Trump traditionell auf deren geschlossene Unterstützung angewiesen ist.

Wirtschaftsfrust und unpopulärer Krieg - darum ist Trump so unbeliebt

Die Gründe für den massiven Vertrauensverlust liegen vor allem in zwei Bereichen. Sechs von zehn Amerikanern zeigen sich unzufrieden mit Trumps wirtschaftspolitischem Kurs. Noch deutlicher fällt die Ablehnung beim militärischen Engagement im Nahen Osten aus.

Ganze 64 Prozent der Bevölkerung betrachten den Iran-Krieg als nicht lohnenswert. Als Ursachen nennen die Befragten die enormen finanziellen Belastungen sowie steigende Spritpreise. Hinzu kommt die fehlende Perspektive auf einen tatsächlichen Machtwechsel in Teheran. Fast die Hälfte der Amerikaner – 48 Prozent – fühlt sich durch den Konflikt sogar weniger sicher als zuvor.

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