Wladimir Solowjow: Putin-Propagandist pöbelt gegen Ministerpräsidentin Meloni - so reagiert Italien
Kreml-Propagandist Wladimir Solowjow hat im TV gegen Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni gewütet. Der Putin-Freund nutzte dabei üble Beleidigungen. Die Reaktion aus Rom folgte prompt.
Erstellt von Martin Gottschling - Uhr
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- Wladimir Solowjow beleidigt Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni im russischen Staatsfernsehen
- Rom bestellt russischen Botschafter nach Schimpftirade des Putin-Propagandisten ein
- Meloni will sich nicht einschüchtern lassen und bekräftigt weitere Unterstützung für die Ukraine
Kreml-Propagandist Wladimir Solowjow hat Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni in seiner TV-Sendung übel beleidigt. Der Putin-Freund bezeichnete sie laut "Euronews" unter anderem als "Schande für die Menschheit", "wilde Bestie" und "faschistische Kreatur". Rom reagierte umgehend auf die verbalen Entgleisungen.
Wladimir Solowjow beschimpft Giorgia Meloni - Italien bestellt russischen Botschafter ein
Italiens Außenminister Antonio Tajani sprach auf der Plattform X (vormals Twitter) von"äußerst schwerwiegenden und beleidigenden Äußerungen". Der russische Botschafter wurde einbestellt und eine formelle Protestnote eingereicht. Auch aus der Opposition kamen Solidaritätsbekundungen für Meloni. Parteiübergreifend verurteilten italienische Politiker die vulgären Ausfälle Solowjows.
Meloni selbst ließ sich von den Beschimpfungen ebenfalls nicht aus der Ruhe bringen. "Diese Karikaturen werden uns sicher nicht vom Kurs abbringen", schrieb sie auf X. Ihre Regierung nehme keine Befehle von außen entgegen. "Unser Kompass bleibt einzig und allein das Interesse Italiens. Und wir werden ihm mit Stolz folgen – sehr zum Leidwesen von Propagandisten nah und fern."Ho fatto convocare al Ministero degli Esteri l’ambasciatore russo Paramonov per esprimere formali proteste dopo le gravissime e offensive dichiarazioni del conduttore Vladimir Solovyev sulla televisione russa nei confronti del Presidente del Consiglio @GiorgiaMeloni, al quale va…
— Antonio Tajani (@Antonio_Tajani) April 21, 2026
Per sua natura, un solerte propagandista di regime non può impartire lezioni né di coerenza né di libertà.
— Giorgia Meloni (@GiorgiaMeloni) April 21, 2026
Ma non saranno certo queste caricature a farci cambiare strada.
Noi, diversamente da altri, non abbiamo fili, non abbiamo padroni e non prendiamo ordini.
La nostra bussola… pic.twitter.com/UPmr22zAwO
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Putin-Propagandist wütend wegen Italiens Unterstützung für die Ukraine
Hinter Solowjows Wutausbruch stecken laut "Bild" zwei Motive. Zum einen ärgert sich Moskau darüber, dass die rechtspopulistische Regierung in Rom – anders als etwa die AfD, Österreichs FPÖ oder Marine Le Pen in Frankreich – nicht vor Putin einknickt. Italien bekräftigte erst kürzlich erneut seine militärische Unterstützung für die angegriffene Ukraine.
Zum anderen hat der Angriff eine sehr persönliche Komponente: Solowjow besaß mehrere Luxusimmobilien am Comer See, die der italienische Staat kurz nach Kriegsbeginn beschlagnahmte. Aktivisten kippten damals rote Farbe in seinen Pool – ein Symbol für die Mitverantwortung am Blutvergießen.
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gom/ife/news.de/stg
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