Donald Trump: Meloni nach Trump-Attacke: "Mut bedeutet, Meinung zu sagen"

Sie galt als "Trump-Flüsterin", bis sie beim ihm in Ungnade fiel. Doch Italiens Ministerpräsidentin steht hinter ihrer Aussage – Freunde sollen ihre Meinung offen sagen können, betont sie.

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Donald Trump in seinem Anwesen Mar-a-Lago. (Foto) Suche
Donald Trump in seinem Anwesen Mar-a-Lago. Bild: picture alliance/dpa/AP | Rebecca Blackwell

Nach scharfer Kritik von US-Präsident Donald Trump hat sich Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni gelassen gezeigt. Sie sei von seinen Worten "nicht enttäuscht" gewesen, sondern habe damit gerechnet, sagte sie am Rande einer Möbelmesse in Mailand.

Der Streit geht auf Trumps harsche Kritik an den wiederholten Friedensappellen von Papst Leo XIV. zurück. Meloni hatte diese als "inakzeptabel" bezeichnet. Daraufhin warf Trump ihr mangelnden Mut vor und erklärte, er sei "schockiert" von ihr. Sie sei "nicht mehr dieselbe Person".

Auf der Möbelmesse betonte die Ministerpräsidentin, sie habe lediglich ihre Meinung gesagt. "Ich glaube, Mut bedeutet, seine Meinung zu sagen, auch wenn man nicht einer Meinung ist" – in der Freundschaft gelte dasselbe. Das ändere nichts an den Beziehungen zwischen Italien und den Vereinigten Staaten. Auf Nachfrage sagte Meloni zudem, sie habe "zuletzt" nicht mit dem US-Präsidenten gesprochen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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