Boris Pistorius: Pistorius legt Gesamtkonzeption der Verteidigung vor

Deutschland bekommt erstmals eine umfassende Militärstrategie mit Analyse der Bedrohungslage. Daraus leitet sich ab, was die Streitkräfte künftig können müssen.

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Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) nimmt an einer Pressekonferenz im Verteidigungsministerium teil. (Foto) Suche
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) nimmt an einer Pressekonferenz im Verteidigungsministerium teil. Bild: picture alliance/dpa | Michael Kappeler

Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) stellt am Mittwoch ein umfassendes Konzept für die militärische Verteidigung und die künftigen Anforderungen an die Bundeswehr vor. Das Verteidigungsministerium bezeichnete dies als eine Gesamtkonzeption, die aus einer erstmals verfassten Militärstrategie für Deutschland sowie einem sogenannten Fähigkeitsprofil der Bundeswehr bestehe. Dieses legt Aufbau, Struktur und Umfang der Streitkräfte für die Zukunft fest.

Der Minister und Generalinspekteur Carsten Breuer informieren zudem über den Aufwuchs der aktiven Truppe, die Strategie der Reserve sowie eine Modernisierungs- und Entbürokratisierungsagenda.

Wegen der veränderten Sicherheitslage und um die neuen Nato-Ziele zu erreichen, soll die Bundeswehr künftig auf 460.000 Soldaten anwachsen, darunter 260.000 Männer und Frauen in der aktiven Truppe. Das sind deutlich mehr als die aktuell 185.400 Soldaten in der stehenden Truppe. Die Reserve soll künftig aus 200.000 Soldaten bestehen. Zu Jahresbeginn startete dazu der neue Wehrdienst.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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